Allgemeine Berichte | 29.02.2024

Bewohner im Sanierungsgebiet erhalten Fragebogen – Große Teilnehmerzahl erwünscht

Untersuchung für die Ortskernsanierung beginnt

Dr. Markus Fritz-von Preuschen, Landeskonservator und Leiter der Direktion Landesdenkmalpflege der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) in Rheinland-Pfalz (3. v. re.), nutzte den Beginn der vorbereitenden Untersuchung zur Ortskernsanierung in Altenahr, um sich vor Ort aus erster Hand zu informieren. Umfassende Informationen erhielt er von Annette Willerscheid, Sachbearbeiterin Denkmalpflege Kreisverwaltung Ahrweiler (Mitte), Helmut Führ (2. v. re.), Verbandsgemeinde Altenahr, und Jürgen Sommer, Sanierungsberater der Ortsgemeinde Altenahr.  Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr

Altenahr.Parallel zum flutbedingten Wiederaufbau hat die Ortsgemeinde Altenahr im vorigen Jahr die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“, ein Programm, das gemeinsam von Bund und Ländern getragen wird, beantragt. Im August 2023 kam der positive Bescheid. Diese parallele Maßnahme ermöglicht eine vollumfängliche Ortskernsanierung von Altenahr, also auch nicht flutbetroffener Bereiche.

Im Rahmen der Ortskernsanierung können auch private und nicht flutbedingte Sanierungen durch die Ortsgemeinde Altenahr finanziell unterstützt werden. Dies geschieht einerseits durch Modernisierungszuschüsse der Ortsgemeinde, andererseits zusätzlich durch erhöhte steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten „Es ist für uns kleine Gemeinde ein Glücksfall, in die Städtebauförderung aufgenommen worden zu sein“, sagt Ortsbürgermeister Rüdiger Fuhrmann. Mit rund 1500 Einwohnern fällt die Ortsgemeinde Altenahr eigentlich nicht in die Reihe von Städten, für die dieses Förderprogramm schwerpunktmäßig eingerichtet wurde. Deswegen verwendet man in Altenahr auch lieber die Bezeichnung Orts- anstelle von Stadtsanierung.

Große Beteiligung erwünscht

Fuhrmann hofft auf eine große Beteiligung der jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümer bei der nun anstehenden Befragung im Rahmen der sogenannten vorbereitenden Untersuchungen. Die Durchführung dieser vorbereitenden Untersuchungen ist gemäß § 141 Baugesetzbuch Voraussetzung zur Festlegung des Fördergebietes zum Nachweis städtebaulicher Missstände sowie für die Aufstellung eines integrierten Entwicklungskonzepts (ISEK), welches die Entwicklungsziele der Ortsgemeinde Altenahr sowie die dazu notwendigen Maßnahmen und Projekte darstellt.

„Die Teilnahme an dem Förderprogramm der Stadt- oder Ortssanierung ist ein großes Arbeitsprogramm für die Gemeinde, gleichzeitig aber auch eine einmalige Chance. Geplante Projekte können in das Programm eingebunden werden“, wirbt Fuhrmann für die Teilnahme an der nun anstehenden Befragung.

Die Förderung bezieht sich allerdings nicht auf die gesamte Ortsgemeinde mit ihren vier Ortsteilen, sondern nur auf den alten Innenbereich des Ortsteils Altenahr. Das Untersuchungsgebiet für die Ortskernsanierung Altenahr erstreckt sich von der Tunnelstraße (B 267) den Roßberg hoch bis zur Hausnummer 77 und 98. Vom Abzweig Roßberg von der Ecke Tunnelstraße / Brückenstraße geht es weiter Richtung Altenburg. Hier gehören rechtsseitig die Straße „Markt“ hinter der Kirche sowie die Brückenstraße rechtsseitig bis zur Ahr zum Sanierungsgebiet. Ab der Ahrbrücke ist die Altenburger Straße bis zum Bahnübergang Richtung Altenburg, rechtsseitig bis zum Ahrufer inklusive Seilbahnstraße und linksseitig bis zur Felskante inklusive der Straße „Gieretsberg“ Bestandteil des Untersuchungsgebietes. Aus dem Untersuchungsgebiet wird das spätere Sanierungsgebiet entwickelt. Die Abgrenzung kann über die Homepage der Ortsgemeinde eingesehen werden, ebenso wie der Sanierungsflyer, der über die Möglichkeiten der Förderung privater Modernisierungsmaßnahmen informiert.

Pressemitteilung der

Verbandsgemeindeverwaltung

Altenahr

Dr. Markus Fritz-von Preuschen, Landeskonservator und Leiter der Direktion Landesdenkmalpflege der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) in Rheinland-Pfalz (3. v. re.), nutzte den Beginn der vorbereitenden Untersuchung zur Ortskernsanierung in Altenahr, um sich vor Ort aus erster Hand zu informieren. Umfassende Informationen erhielt er von Annette Willerscheid, Sachbearbeiterin Denkmalpflege Kreisverwaltung Ahrweiler (Mitte), Helmut Führ (2. v. re.), Verbandsgemeinde Altenahr, und Jürgen Sommer, Sanierungsberater der Ortsgemeinde Altenahr. Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft
Alles rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
SB Standesamt
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
25

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
42

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
95

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
96

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Anlagenmechaniker
Ostergruß
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
First Friday Anzeige März
Rund ums Haus
Anzeige KW 14
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Anzeige Lange Samstage
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in