St. Josefs-Verein Bandorf auf Herbstwanderung
Unterwegs auf dem „Rheingoldbogen“
Bandorf. Wie in jedem Jahr, wenn die Tage kürzer und die Blätter bunter werden, machten sich Mitglieder und Freunde des St. Josefs-Vereins zu ihrer Herbstwanderung auf. An einem nebligen Samstagmorgen trafen sich zehn Wanderer bereits recht früh am Dorfplatz in Bandorf.
Start des Traumpfades in Brey
Trotz der geringen Teilnehmerzahl machte sich die Gruppe gut gelaunt und getreu dem Motto „Weniger ist manchmal mehr“ auf den Fußweg zum Bahnhof nach Oberwinter. Mit der Mittelrheinbahn ging es zunächst über Koblenz nach Spay und von dort mit dem Bus nach Brey - dem Ausgangspunkt des Traumpfades „Rheingoldbogen“.
Zunächst führte der Weg gemächlich bergan bis zum Breyer Sportplatz und bog dann dort rechts ab.
Steil und eng verlief nun der Pfad durch den Niederwald bis auf einen alten Hohlweg und später zu einer komfortablen Schutzhütte. Dort konnten die Josefswanderer zum ersten Mal verschnaufen und überprüfen, was sich so alles an festen und flüssigen Leckereien in den mitgeführten Rucksäcken verbarg.
Über den Bornhofener Pilgerpfad in Richtung Peternach
Gut gestärkt setzte die Gruppe die Wanderung auf dem Rheinburgenweg fort. Dieser Weg ist gleichzeitig ein Teil des „Bornhofener Pilgerpfades“, den Pilger aus den Pfarrgemeinden Unkelbach und mittlerweile auch Oberwinter und Remagen alljährlich in Angriff nehmen. Wie im Vorjahr führte der Weg am Golf- und Tagungshotel „Jakobsberger Hof“ vorbei.
Hier legten die Wanderer dieses Mal jedoch nur einen kurzen Stopp ein, den einige Teilnehmer zu einem Abstecher in die Klosterkapelle nutzten.
Die ehemalige Klosteranlage wurde nun rechts liegen gelassen und es ging auf einem schön eingewachsenen Waldweg bergab in Richtung Peternach.
Wunderbare Ausblicke auf das obere Mittelrheintal
Nach einer scharfen Linkskurve wich der Wand dann allmählich zurück und machte den Blick frei auf den Rheinbogen und die Weinlage „Bopparder Hamm“. Pünktlich kam nun auch die Sonne durch den Nebel und eröffnete wunderbare Ausblicke auf das obere Mittelrheintal, Weltkulturerbe der UNESCO. Im Genuss dieser Aussicht wurde dann kurzerhand die zweite Brotzeit eingelegt.
Natürlich machte auch die Schwarzwälder Obstspezialiltät aus dem Hause Bühler erneut die Runde. Weniger ist eben manchmal mehr.
Mit dem Bus zur "Koblenzer" Brauerei am Königsbach
Oberhalb der Weinberge führte der Weg wieder zurück in Richtung Norden.
Die meisten Reben waren bereits abgeerntet und der intensive Geruch von vergorenen Trauben begleitete die Gruppe ein Stück weit. Unterwegs trafen die Wanderer auf einen Einwohner aus Siebenborn und kamen in den Genuss einiger unterhaltsamer Erzählungen über Land und Leute.
Nach einer kurzen Andacht an der Muttergotteskapelle von Spay ging es dann hinab ins Tal und wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Brey und von dort mit dem Bus zur „Koblenzer“ Brauerei am Königsbach. Bei leckerem Festbier und deftigen Speisen, so manchem Verzäll und auch der ein oder anderen Doppelkopf-Runde verbrachte die Gruppe dort einige schöne Stunden.
Mit Bus und Bahn ging es über Koblenz wieder zurück nach Oberwinter.
Pressemitteilung
St. Josef Verein Bandorf
Die Josefswanderer vor dem „Pumphäuschen“ in Bandorf.
