Eifelverein Linz
Unterwegs auf einem der schönsten Wanderwege in der Region
Linz. Eine beeindruckende Wanderung, den Wechsel zwischen verträumten Bachtälern und Panoramablicken, durften 18 Wanderfreunde des Eifelvereins Ortsgruppe Linz auf dem Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig erleben.
Schon am Treffpunkt öffnen sich die ersten Panoramablicke in Richtung Pöntertal und Ahrtal.
Nach der herzlichen Begrüßung durch die Wanderführerin führt der Weg über Feldwege mit alten knorrigen Obstbäumen in das idyllische Krayerbachtal. Wasserläufe begleiten die Gruppe in das tief eingeschnittene Pönterbachtal um dann auf einen steilen Pfad hinauf zum Aussichtspunkt „Schweppenburgblick“ zu gelangen, der die Wanderer anschließend zum Schützenhaus führt. Hier bietet sich eine Mittagsrast an. Gestärkt machen sich die Wanderfreunde auf den weiteren Verlauf der Tour, der durch schöne Aussichten auf die Vulkanlandschaft geprägt ist.
Entlang einer Hangflanke geht es mit dem Hermann-Löns-Pfad steil abwärts zum Gasthaus Jägerheim, wo das mächtige Viadukt der Brohltalbahn unterquert wird. Von hier sieht man schon den Eingang der mannshohen begehbaren Trasshöhlen. Die Trass-Höhlen, Zeugen des Laacher–See-Vulkanismus, beeindrucken die Wanderer.
Der weitere Wegverlauf führt an der Ruine des Klosters Tönisstein vorbei, durch die anschließende Wolfsschlucht mit tollen Felsformationen, mit sprudelnden Mineralquellen am Wegesrand und einem Wasserfall.
Weiter führt der Weg über eine Straße am Waldrand entlang zur Römerquelle, aus der CO2 haltiges Wasser mit leichtem Schwefelgeruch sprudelt.
Nun geht es über einen ansteigenden Waldweg auf ein Hochplateau, das den imposanten „Siebengebirgsblick“ offenbart. Der Ausgangspunkt ist in Sichtweite, die Wanderung neigt sich dem Ende zu.
Die Wandergruppe konnte die Wandertour bei leichten Windböen mit viel Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen genießen.
Gut, dass die Wanderführer die Tour nicht abgesagt hatten und auf den Wetterbericht gehört haben, denn laut Wetterbericht war Sturm angesagt.
Ein besonderes Lob für die Organisation und Durchführung der tollen Wanderung geht an die Wanderführer Margret und Berthold.
