Allgemeine Berichte | 08.06.2016

Der Rhein-Sieg-Kreis informiert

Unwetter in Wachtberg

Konzept für überörtliche Hilfe der Feuerwehren funktioniert

Rhein-Sieg-Kreis. Das Unwetter in Wachtberg hat das Amt für Katastrophenschutz des Rhein-Sieg-Kreises und die Feuerwehren vor große Herausforderungen gestellt. Insgesamt waren nahezu 200 Feuerwehrkräfte im Einsatz – 100 Kräfte der Feuerwehr Wachtberg und 100 Kräfte aus anderen Städten und Gemeinden des Kreisgebietes.

„Die kreisweite Vorplanung für den Einsatz unserer Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen sind ein Garant für die erfolgreiche Gefahrenabwehr im Rhein-Sieg-Kreis; ich danke allen Einsatzkräften für ihre hervorragende Arbeit – sowohl vor Ort als auch im Hintergrunddienst“, so Landrat Schuster. Tatsächlich kam am Samstag ein von den Feuerwehren erarbeitetes Einsatzkonzept, die sogenannte „vorgeplante überörtliche Hilfe“, zum Tragen, das besagt, dass zehn Feuerwehreinheiten des Kreises zu jeder Tages- und Nachtzeit von der jeweiligen Einsatzleitung zur Unterstützung angefordert werden können. Und es hat sich bewährt: Mit insgesamt 100 Kräften aus Alfter, Bornheim, Lohmar, Neunkirchen-Seelscheid, Niederkassel, Rheinbach und Sankt Augustin erfolgte die Unterstützung in Wachtberg. Strömungsretter, die durch Einsatzkräfte von DLRG und DRK gestellt wurden, kamen den Einsatzkräften vor Ort ebenfalls zu Hilfe. Zusätzlich konnten parallel noch Einsatzkräfte des Kreises mit weiteren Löschzügen, sowie mit Führungsmitteln des Kreises in der Bundesstadt Bonn aushelfen.

Landrat Sebastian Schuster, der in der Nacht von Samstag auf Sonntag, ständig durch den Leiter des Amtes für Katastrophenschutz des Rhein-Sieg-Kreises, Rainer Dahm, und den Kreisbrandmeister, Dirk Engstenberg, über die Lage auf dem Laufenden gehalten wurde, hat sich heute Morgen direkt von Wachtbergs Bürgermeisterin Renate Offergeld umfassend informieren lassen und ausdrücklich die Unterstützung des Rhein-Sieg-Kreises angeboten. Die Bürgermeisterin wird sich mit ihrem Verwaltungsvorstand dahingehend beraten und Landrat Schuster über eventuelle Hilfen des Kreises für die Gemeinde unterrichten.

Pressemitteilung des

Rhein-Sieg-Kreises

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