Allgemeine Berichte | 20.05.2021

Gaurav Bhardwaj engagiert sich in seinem Heimatland

Urbarer im Kampf gegen Corona in Indien

Regelmäßig wurden sogenannte Sensibilisierungscamps durchgeführt

Urbar. Gaurav Bhardwaj blickt sorgenvoll in sein Geburtsland Indien. Zuletzt meldete der Subkontinent Rekordzahlen bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zwar verspricht Regierungschef Narendra Modi eine vollständige Durchimpfung der Menschen. Trotzdem befindet sich das bevölkerungsmäßig zweitgrößte Land der Erde seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie in einem dauernden Ausnahmezustand. „Nur fassungslos Zuschauen kommt für mich keinesfalls infrage, denn ich fühle mich den Menschen in Indien sehr verbunden“, sagt der Urbarer Gaurav Bhardwaj.

Gezielte Corona-Bekämpfung in Zusammenarbeit mit der KfW

In Indien kämpfen die Menschen nicht nur gegen die gesundheitlichen Folgen von Covid-19, hinzu kommt die ohnehin schon große Armut, Probleme bei der Ausbildung der Menschen und steigende Arbeitslosigkeit. „Corona wirkt für diese Faktoren wie ein Brandbeschleuniger“, berichtet Bhardwaj, der für sein Engagement mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen starken Partner gefunden hat.

Um seine 1,3 Milliarden Landsleute in dieser schwierigen Zeit mit Lebensnotwendigem zu unterstützen, initiierte Gaurav Bhardwajs Unternehmen Stone Experts mithilfe einer Förderung der KfW-Bank (DEG) verschiedene Projekte zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Gemeinsam mit der IAHV (International Association for Human Values) wurden unter anderem dringend benötigte Geräte und Material für Krankenhäuser in Indien zur Verfügung gestellt. Außerdem „geht es um die Versorgung der Bevölkerung mit Seife, Desinfektionsmittel, Medikamenten und den Aufbau einer medizinischen Infrastruktur, die auch die Ärmsten erreicht.“

Engagement von Bhardwaj geht über Corona-Bekämpfung hinaus

Neben der eigentlichen Corona-Bekämpfung engagiert sich Gaurav Bhardwaj mit seiner Firma Stone Experts auch dafür, dass die Menschen in Indien Zugang zu den grundlegenden medizinischen Versorgungen erhalten. Dazu gehören zum Beispiel kostenlose augen- oder zahnärztliche Check-ups, für die ein vollausgestattetes Fahrzeug bereitgestellt wird, um auch entlegene Regionen zu erreichen. Zudem werden den Betroffenen kostenlose Lebensmittel, Kleidung und weitere Produkte des täglichen Lebens zur Verfügung gestellt.

„Ein besonders wichtiger Ansatzpunkt ist auch, den Menschen einen Zugang zu Bildungsangeboten anzubieten“, erklärt Bhardwaj und ergänzt: „Unser Engagement richtet sich an alle bedürftigen Menschen, ein besonderes Augenmerk liegt aber auf den Kindern.“ Auch Schulungen zu „Women Empowerment“ (Bestärkung und Förderung der Rolle von Frauen) kommen dabei nicht zu kurz. Viele Hoffnungen ruhen auch in Indien auf neuen Impfstoffen. Das ohnehin überlastete Gesundheitswesen wird aber viel Zeit brauchen, der riesigen Bevölkerung ein entsprechendes Impfangebot zu machen. „So lange können wir nicht warten“, resümiert der engagierte Urbarer Gaurav Bhardwaj und packt nun mit der eigens gegründeten Initiative „Heart.IN.Stone“ weiter tatkräftig an.

Auch Zahnärzte sind an dem Projekt beteiligt. Foto: Stone Experts

Auch Zahnärzte sind an dem Projekt beteiligt. Foto: Stone Experts

Regelmäßig wurden sogenannte Sensibilisierungscamps durchgeführt

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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