Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf
Urkunden für Schulsanitäter
Lerngruppe des WRG zu Gast im Rathaus
Bendorf. Yaren Soylu (Schülerin der Klasse 10c) und Maximilian Biller absolvierten kürzlich erfolgreich die Schulsanitäter-Prüfung und halten nun ihre Prüfungsurkunden in Händen.
Die Prüfung umfasste einen schriftlichen Multiple-Choice-Test und die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Einsatz des Defibrillators als praktische Einzelleistung. In einem weiteren Prüfungsteil war Teamwork gefragt: Je zwei Helfer kooperierten bei der Erstversorgung einer stark blutenden Wunde am Arm und einer Kopfverletzung.
In 48 Unterrichtseinheiten wurden neben den klassischen Themen der Sanitätshelferausbildung des Deutschen Roten Kreuzes wie gestörte Vitalfunktionen, Schock, Verbrennungen, Kopfverletzungen, Knochenbrüche oder der Transport und die Lagerung von Verletzten auch schulspezifische Themen behandelt wie die Evakuierung von Rollstuhlfahrern, das Führen des Verbandbuches oder die sanitätsdienstliche Betreuung schulischer Veranstaltungen. Im Schulsanitätsdienst engagieren sich am Bendorfer Gymnasium seit zwölf Jahren ein gutes Dutzend Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 13. Sie leisten einen wertvollen Beitrag für eine reibungslose Erstversorgung von Verletzten. Die Arbeitsgemeinschaft profitiert von der guten Kooperation mit dem DRK. Schulleiter Johannes Arnold und Sicherheitsbeauftragter Ralf Hoffmann dankten hierfür ausdrücklich dem eigens aus Mayen angereisten Leiter Bildungswesen beim DRK-Kreisverband, Frank Minwegen.
Lerngruppe im Rathaus
Im Rahmen des Erdkundeunterrichtes hatte die Klasse 9 b des Wilhelm-Remy-Gymnasiums zum Thema Raumordnung eine Kartierung der Bendorfer Innenstadt durchgeführt. Erfasst wurden Gebäudenutzung, Gebäudeleerstand und Anzahl der Wohneinheiten.
Ein zweiter Unterrichtsgang führte die Gruppe zur Bendorfer Stadtverwaltung, wohin Stadtbürgermeister Michael Kessler eingeladen hatte. Die Schülerinnen und Schüler hatten verschiedene Fragen mitgebracht und konnten sehen, dass das Thema Raumordnung nicht nur ein schulisches ist, sondern den Alltag in unseren Kommunen bestimmt.
Bei der Begegnung im Rathaussaal erfuhr die Klasse viel über Strategien zur Stadtgestaltung. Bendorf kaufe beispielsweise kleine Parzellen im Innenstadtbereich auf, um dann interessanten Investoren größere Grundstücke anbieten zu können. Bei der Gestaltung des Stadtparks habe man darauf gesetzt, das Unterholz zu entfernen, die größeren Bäume aber zu erhalten.
Diese Maßnahme habe für mehr Transparenz gesorgt. Schließlich ging es auch um die Bewerbung Bendorfs für die Ausrichtung der Landesgartenschau. Der Bürgermeister lud die Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich in die diesbezüglichen Workshops der Stadt einzubringen.
Die Klasse 9 b folgte der Einladung von Bürgermeister Michael Kessler ins Rathaus.