MONREPOS bietet Führung mit Dr. Lutz Neitzert an
Vegetation im Wandel
Neuwied. Die Folgen des Klimawandels, darunter steigende globale Temperaturen und zunehmende Extremwetterereignisse, haben einen immer sichtbareren Einfluss auf unsere heimische Flora.
Die Vegetation in der Regionen hat in den vergangenen rund 2,6 Millionen Jahren durch den Wechsel von Kalt- und Warmzeiten immer wieder tiefgreifende Veränderungen erfahren. Ab der Jungsteinzeit jedoch begann der Mensch, seine Umwelt immer stärker zu beeinflussen, beispielsweise durch die direkte oder indirekte Verbreitung von nicht-einheimischen Pflanzen. Diese „neu hinzukommenden“ Pflanzen legen heutzutage immer weitere Strecken zurück, begünstigt durch die ständig zunehmende Mobilität der Menschen. Der Klimawandel unterstützt sie zusätzlich bei der dauerhaften Etablierung in unseren Ökosystemen.
Zu Beginn einer bevorstehenden Veranstaltung wird Dr. Lutz Neitzert in einer Wildpflanzenexkursion einen faszinierenden Überblick über die Natur- und Kulturgeschichte der hiesigen Pflanzen mit „Migrationshintergrund“ geben. Im zweiten Teil wird Dr. Frank Moseler die Teilnehmer tief in die wechselvolle Geschichte von Mensch, Klima und Umwelt der letzten 2,6 Millionen Jahre führen. Die Veranstaltung wird durch eine Verkostung einiger „eingewanderter“ Pflanzen abgerundet, die sich in unserer Natur fest etabliert haben und zum Teil köstlich schmecken.
Die Veranstaltung findet am Samstag, den 26. August, von 10 bis 14 Uhr statt und eine Anmeldung ist erforderlich. Der Treffpunkt ist um 10 Uhr auf dem Parkplatz an der Erdzeit-Uhr (Austraße, Neuwied-Segendorf) mit anschließender Fahrt zum Schloss Monrepos, Neuwied a. Rhein, im eigenen PKW. Weitere Informationen und Anmeldungen können unter der Telefonnummer (0 26 31) 9 77 20 oder per E-Mail an monrepos@leiza.de erfragt werden. Zusätzliche Details finden Sie auf monrepos.rgzm.de und facebook.com/paleomonrepos.
BA
