Die Hot Pänz werden erneut Deutscher Meister
„Veni, vidi, vici“
Bei den Sitzungen der MKG am 20. Januar und 1. Februar wieder auf der Bühne
Mülheim. An einem Nachmittag Anfang Dezember war die Rheinlandhalle im Ortskern von Mülheim brechend voll: Tänzerinnen und Tänzer vor, hinter und auf der Bühne; Angehörige, Unterstützer und Konkurrenten in der Halle; fleißige Helfer des Gastgebers, der Mülheimer Karnevalsgesellschaft, schwirrten überall umher.
Die meisten Sportler hatten es zu diesem Zeitpunkt bereits geschafft und ihren Auftritt hinter sich gebracht, die Hot Pänz der MKG warteten dagegen umso nervöser in der Halle auf ihre Chance, Deutscher Meister zu werden.
Als es endlich hieß „Der Aufbau kann beginnen“ konnte die Aufregung wohl nicht größer sein, allerdings muss wirklich gesagt werden: Davon war nichts zu sehen. Alle Jungs und Mädels rissen sich zusammen, bewahrten die Spannung, strahlten um die Wette und legten die wohl beste Leistung ihrer Turniersaison hin.
Dies bestätigte ihnen auch die Wertung durch die Wertungsrichter, als zweiter von fünf Teilnehmern in ihrer Kategorie mussten sie zunächst aber zittern und die Leistungen der Konkurrenz abwarten. Als dann auch die letzte Tanzgruppe von der Bühne kam, wurde deren Wertung mit Spannung erwartet und endlich stand fest: Die Hot Pänz wurden in heimischer Halle mit sensationellen 46,9 Punkten zum zweiten Mal Deutscher Meister.
Und das trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle und freudiger Babynachrichten – eine Leistung, von der sie im Vorfeld selbst nicht überzeugt waren, für die sie aber einiges an Anstrengung, Vorbereitung und zusätzlichem Training auf sich genommen hatten.
Die zweite Deutsche Meisterschaft bei der zweiten Turniersaison überhaupt wird natürlich ordentlich gefeiert. Dabei geraten die kommende Session und die Sitzungen der MKG am 20. Januar und 1. Februar natürlich nicht aus dem Blick – wer die neuen Deutschen Meister also Anfang des Jahres wieder auf der Bühne sehen möchte, sollte sich diese Termine schon einmal vormerken.
Lohn für die Mühen: Zum zweiten Mal darf sich die Gruppe nun Deutscher Meister nennen.
