Allgemeine Berichte | 06.03.2019

Mehr Bewegungsraum und Rückzugsmöglichkeiten für Schüler

Veränderungen wahrnehmen und Neues wagen

Hochbeet hinter der Grundschule an der Niederburg soll als Außenklassenzimmer dienen

Hans Ramscheid, Alexandra Dötsch, Marco Weinand, Monika Mattern, Bernhard Merkenich und Martin Dötsch diskutierten vor Ort erste Umsetzungsvorschläge Foto: privat

Kobern-Gondorf. Die Grundschule an der Niederburg Kobern-Gondorf liegt mitten im alten Ortskern, direkt vor den Weinbergen unterhalb der Niederburg. An der Schwerpunktschule wird dem lebenspraktischen Arbeiten eine große Bedeutung beigemessen. Deshalb wurden im vergangenen Schuljahr zwei Hochbeete hinter dem Schulgebäude angelegt. Gestiftet wurden diese von der Interessengemeinschaft „Off der Boursch“, die einen Teil ihres Erlöses nach dem Wohltätigkeitsfest im Ortsteil Dreckenach spendete. In den Hochbeeten werden Kräuter, heimisches Gemüse oder Kartoffeln angepflanzt, gepflegt, geerntet und zu leckeren Gerichten verarbeitet. Eine inhaltlich-fachliche Aufarbeitung im Unterricht und eine erklärende Plakatausstellung im Foyer der Schule gehören jedes Jahr selbstverständlich dazu. Seit längerem werden Gedanken entwickelt, das Gelände hinter der Grundschule zu einem wertvollen Ort für die Schulgemeinschaft werden zu lassen. Schulleiterin Monika Mattern kann sich dort ein Außenklassenzimmer in Form einer gestuften, halbrunden Sitzmöglichkeit zur Nutzung in wärmeren Monaten vorstellen. „Hier ließe sich eine reizvolle Versammlungsstätte schaffen. Unsere Kinder präsentieren mit Freude und Stolz im Unterricht Erarbeitetes, könnten Patenklassen von ihren Erfahrungen berichten.“ Ein weiterer Gesichtspunkt ist für die engagierte Schulleiterin und ihr Kollegium beachtenswert: Für die 152 Jungen und Mädchen sind die Bewegungs- oder auch Erholungsmöglichkeiten in den Pausen auf dem Schulhof recht begrenzt. Das Weinbergsgelände als Erweiterung des Schul- und Pausenhofes würde mehr Bewegungsraum und neue Rückzugsmöglichkeiten bieten, die auf dem kleinen Schulhof bei zunehmender Schülerzahl zwangsläufig immer mehr eingeschränkt wurden. In dem abschüssigen Gelände entstünden andere Möglichkeiten der Selbsterfahrung: Kinder müssten balancieren, steinigen Untergrund begehen. Der Schulhof ist hingegen zugepflastert und kaum begrünt. Im stillgelegten Weinberg ergäbe sich die Chance, Kinder mehr mit der Natur zu konfrontieren. Sie könnten Erfahrungen mit Naturmaterialien sammeln und biologische Sachverhalte (Jahreszeiten und ihre Auswirkungen beziehungsweise Veränderungen) wahrnehmen. Auch die SchülerInnen zeigen sich begeistert. Eine Klasse, die befragt wurde, hat bereits erste Ideen zu Papier gebracht, bei denen weder die Naturerfahrung noch die Bewegung zu kurz kamen. „Vielfältige Möglichkeiten, die Sinne und auch die Kreativität der Jungen und Mädchen zu fördern, könnten entstehen“, so die Schulleiterin weiter. „Dies ist uns ein großes Anliegen“. Denn die auf dem Schulhof momentan vorhandenen Spielmöglichkeiten sind vorgegeben, lassen wenig Raum für Fantasie. Die Kinder könnten darüber hinaus Demokratie erleben, indem sie sich am Entscheidungsprozess beteiligen, ihre gestalterischen Ideen mitteilen, Nutzungspläne erstellen und Verantwortung übernehmen. „Unsere tägliche Erfahrung lehrt uns, dass wir auf Veränderungen reagieren müssen, Visionen brauchen und das vorhandene effektiv nutzen sollten. Mutig und kreativ neue Wege zu gehen und Chancen zu ergreifen, da setze ich gerne an“, so die Schulleiterin während einer Ortsbesichtigung mit der Wählervereinigung Für Kobern-Gondorf-Dreckenach im Februar.

Pressemitteilung der

Wählervereinigung Kobern-

Gondorf- Dreckenach

Hans Ramscheid, Alexandra Dötsch, Marco Weinand, Monika Mattern, Bernhard Merkenich und Martin Dötsch diskutierten vor Ort erste Umsetzungsvorschläge Foto: privat

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