Allgemeine Berichte | 25.05.2018

Girls‘ Day mit fast 400 Besucherinnen

Veranstalter sehen sich in Konzept bestätigt

Über die vielen Fragen der Schülerinnen zum Studium freuten sich die Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied. „Wir hatten selbst richtig viel Spaß! So viele wirklich interessierte Mädchen, einfach klasse!“, so Petra Knopp, die als Agraringenieurin das Referat Technische Einrichtungen und Wertstoffmanagement leitet. Mit großem Gerät und viel Infomaterial waren die Agraringenieurin, die Fachwirtin für Güterverkehr und Logistik und die Diplomingenieurin für Verkehrswesen und Logistik angereist, um für technischen Studien- und Ausbildungsgänge zu werben. „Wir beschäftigen in unserer Abfallwirtschaft nicht nur Ingenieurinnen in den Bereichen Wertstoffmanagement, Technik und Logistik. Frauen haben bei uns auch schon die Ausbildung zur Industriemechanikerin oder Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft erfolgreich abgeschlossen. Der betriebliche Alltag zeigt: Frauen können Technik und Naturwissenschaften“, betont Landrat Achim Hallerbach, der auch zuständig für die Abfallwirtschaft ist, bei dem Besuch des Girls‘ Day.Kreisverwaltung

Kreis Neuwied. Fast 400 Mädchen besuchten den diesjährigen Girls‘ Day, der wieder als Ausbildungsmesse rund um das Jugendzentrum Big House Neuwied stattfand. Die Schülerinnen erlebten ein vielfältiges Mitmachangebot und leibhaftige Beispiele in Sachen „Frauen in Männerberufen“, denn viele der 24 Aussteller waren mit weiblichen Auszubildenden oder Beschäftigten vertreten, die den Schülerinnen für Fragen zur Verfügung standen. Unter Federführung der Beauftragten für Chancengleichheit der Arbeitsagentur, Wiebke Birk-Engel, hatten die Organisatorinnen auch Firmen mit ungewöhnlichen Berufsbildern gewinnen können. Befragungen belegen, dass kennengelernte Berufe positiver bewertet werden als unbekannte und dass Berufsentscheidungen auch davon abhängen, ob es positive Vorbilder gibt. „Uns ist es wichtig, dass wir mit dem Girls‘ Day die mögliche Berufswahlpalette der Mädchen etwas erweitern und zeigen, dass es Frauen in technischen, naturwissenschaftlichen und handwerklichen Berufen gibt“, erklären Birgit Bayer und Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt und des Landkreises Neuwied, die Motivation der Organisatorinnen. Dass für eine solche Veranstaltung das Jugendzentrum der Stadt der angemessene Veranstaltungsort ist, steht für Anna Tiedemann vom Big House und Lena Schmuck von der Jugendpflege des Kreises außer Frage: „Ausbildung und Berufswahl steht auch bei vielen unserer Besucherinnen und Besucher auf der to-do-Liste. Das passt sehr gut, denn Jugendzentrum heißt nicht nur Kultur, Spiel und Freizeit“. Auch die Turnhalle der benachbarten Integrierten Gesamtschule Johanna-Loewenherz stand für den Berufsparcours zur Verfügung. Der Parcours fand wie die gesamte Veranstaltung regen Zuspruch. „Es hat den Schülerinnen sichtlich Spaß gemacht, einen Würfel auszusägen oder einen Stromkreis ans Laufen zu bringen“, beschreibt Heike Peifer, Beauftragte für Chancengleichheit im Job-Center, die Teilnehmerinnen am Parcours. Diese Auffassung teilten auch die Aussteller, denn es wurde viel probiert, viel gefragt - auch schon nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen.

Organisiert wird der Girls‘ Day jährlich von der Jugendpflege von Stadt und Landkreis, den Gleichstellungsstellen sowie den Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Arbeitsagentur und dem Job-Center.

Die Mädchen waren mit Herzblut und Engagement dabei, egal, ob es nun galt den Feuerlöscher am Stand der städtischen Feuerwehr zu bedienen, bei der Handwerkskammer ein Holzspielzeug auszustanzen und zu schleifen oder in einem Müllfahrzeug, einem Feuerwehrwagen oder großen Reisebus Platz zu nehmen. Eine gelungene Veranstaltung, die hoffentlich dazu beigetragen hat, dass junge Frauen einen zukunftsfähigen Beruf finden, der ihnen richtig Freude macht.

Die Mädchen waren mit Herzblut und Engagement dabei, egal, ob es nun galt den Feuerlöscher am Stand der städtischen Feuerwehr zu bedienen, bei der Handwerkskammer ein Holzspielzeug auszustanzen und zu schleifen oder in einem Müllfahrzeug, einem Feuerwehrwagen oder großen Reisebus Platz zu nehmen. Eine gelungene Veranstaltung, die hoffentlich dazu beigetragen hat, dass junge Frauen einen zukunftsfähigen Beruf finden, der ihnen richtig Freude macht.

Auch eine Orthopädiemeisterin stellte ihren Beruf vor.

Auch eine Orthopädiemeisterin stellte ihren Beruf vor.

Veranstalter sehen sich in Konzept bestätigt

Über die vielen Fragen der Schülerinnen zum Studium freuten sich die Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied. „Wir hatten selbst richtig viel Spaß! So viele wirklich interessierte Mädchen, einfach klasse!“, so Petra Knopp, die als Agraringenieurin das Referat Technische Einrichtungen und Wertstoffmanagement leitet. Mit großem Gerät und viel Infomaterial waren die Agraringenieurin, die Fachwirtin für Güterverkehr und Logistik und die Diplomingenieurin für Verkehrswesen und Logistik angereist, um für technischen Studien- und Ausbildungsgänge zu werben. „Wir beschäftigen in unserer Abfallwirtschaft nicht nur Ingenieurinnen in den Bereichen Wertstoffmanagement, Technik und Logistik. Frauen haben bei uns auch schon die Ausbildung zur Industriemechanikerin oder Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft erfolgreich abgeschlossen. Der betriebliche Alltag zeigt: Frauen können Technik und Naturwissenschaften“, betont Landrat Achim Hallerbach, der auch zuständig für die Abfallwirtschaft ist, bei dem Besuch des Girls‘ Day.Foto: Kreisverwaltung

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