Allgemeine Berichte | 08.01.2019

Schüler der Integrierten Gesamtschule Remagen erlebten deutsche Geschichte

Verantwortung leben

Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchenwald

Alexander Krause (r.) mit den Schülern der 9d an der beheizten Tafel zum Gedenken an die geschätzten 56.000 Todesopfer in Buchenwald. Sandra Rosa

Remagen. 37 Grad im Schnee. Die installierte Gedenktafel auf dem Appellplatz auf dem Ettersberg ist konstant auf 37 Grad beheizt. 37 Grad heißt Leben. Bedächtig und vorsichtig hatte GL-Lehrer Alexander Krause die Jugendlichen gemeinsam mit der Klassenleiterin Sandra Rosa im Vorfeld und während des Besuchs der KZ-Gedenkstätte Buchenwald begleitet, Erwartungen abgefragt und Emotionen zugelassen. Es galt, deutsche Geschichte bewusst zu machen, ohne zu überfordern. „Es ist überhaupt nicht zu verstehen, wie jemand heute behaupten kann, das habe es alles nicht gegeben“, so ein Schüler. Auf dem Appellplatz zu stehen, in Daunenjacken bei minus 2 Grad und zu wissen, dass Gefangene hier bis zu 17 Stunden standen, war für einige Schüler der beklemmendste Moment. Je weniger Zeitzeugen es gebe, desto wichtiger sei es, gegen das Vergessen zu arbeiten, finden sie.

Vortragsabend

Am 30. Januar werden sie daher im Rahmen eines öffentlichen Vortragsabends informieren, berichten und ihre Verantwortung leben. Pressebericht

Integrierte Gesamtschule

Remagen

Alexander Krause (r.) mit den Schülern der 9d an der beheizten Tafel zum Gedenken an die geschätzten 56.000 Todesopfer in Buchenwald.Foto: Sandra Rosa

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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