Verbandsgemeinde Pellenz bittet um Wohnraum für Ukraine-Flüchtlinge
Pellenz. Infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen bisher rund eine Million Menschen ins Ausland geflüchtet. Das Flüchtlingshilfswerk der UN rechnet mit bis zu vier Millionen Flüchtlingen und warnt vor der möglicherweise größten Vertriebenenkrise in Europa in diesem Jahrhundert.
Auch der Landkreis Mayen-Koblenz rechnet damit, dass viele Flüchtlinge hier bei uns Hilfe suchen werden. Das Land Rheinland-Pfalz hat die Landkreise, Städte und Kommunen gebeten, freien Wohnraum zu erfassen, um ankommende Menschen schnell unterbringen zu können.
„Wir möchten den Menschen Schutz und Sicherheit bieten, wo wir können. Zwar ist derzeit noch nicht klar, wie viele Menschen tatsächlich in der Pellenz Zuflucht suchen werden, bei Bedarf - wenn erste Hilfesuchende in der Region ankommen - können wir so aber schnell reagieren und Angebote und Bedarfe koordinieren. Bereits jetzt erreichen uns erste Angebote von Privatpersonen, die Häuser oder Wohnungen für Schutzsuchende aus der Ukraine bereitstellen möchten“, so Thomas Münzer, Fachbereichsleiter Bürgerdienste der Verbandsgemeinde Pellenz
„Der Krieg in der Ukraine berührt uns als einzelne Menschen und als Gemeinschaft. Unser Ziel ist es, den Menschen zu helfen und Ihnen das zu bieten, was Sie in Ihrer Heimat auf der Flucht vor dem Krieg aufgeben mussten: eine Unterkunft, Schutz und Sicherheit. Um den hilfesuchenden Flüchtlingen eine menschenwürdige Bleibe zu bieten und zur besseren Integration möchten wir die Familien gerne in Einzelwohnungen in unserer Mitte unterbringen und nicht in Flüchtlingsunterkünften. Bitte helfen Sie, wo Sie nur können“, appelliert Klaus Bell, Bürgermeister der VG Pellenz.
Ansprechpartnerin für Wohnraumangebote bei der Verbandsgemeinde Pellenz ist Rosina Abel, Tel. 0 26 32 / 299 412, E-Mail: Rosina.Abel@pellenz.de.
Pressemitteilung
Verbandsgemeindeverwaltung Pellenz
