IHKs begrüßen CETA-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
Vereinfachter Warenverkehr ist unerlässlich
Koblenz. Die Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz sind erleichtert über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum Handelsabkommen Ceta. „Ein vereinfachter Warenverkehr ist unerlässlich für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und Europa“, sagte Volker Scherer, der Sprecher International der Arbeitsgemeinschaft der IHKs im Land. Bei einem jährlichen Ausfuhrvolumen von etwa 330 Millionen Euro sei Kanada für Rheinland-Pfalz ein Handelspartner mit großem Potenzial.
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes hat darüber hinaus auch eine große Signalwirkung für das Freihandelsabkommen mit den USA. „Für die Sicherung und Schaffung von Wohlstand und Arbeitsplätzen brauchen die exportorientierten Unternehmen in Zukunft unbedingt stabile wirtschaftliche Partnerschaften“, so Scherer. Denn Unternehmen spürten die weltweite Wachstumsschwäche und die geringere Nachfrage aus Schwellenländern, insbesondere China, bereits deutlich.IHK-Pressemitteilung
