Verein Zehnthaus e. V Swisttal-Odendorf/Essig: Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl
Vereinsführung im Amt bestätigt
Swisttal-Odendorf. Große Zufriedenheit mit der Arbeit des Vorstands prägte die Stimmung der Mitgliederversammlung des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig. So war es denn auch keine große Überraschung, dass alle Mitglieder des Vereinsvorstands nach Abgabe ihrer Rechenschaftsberichte, der Berichte der Kassenprüfer und der Entlastung hinsichtlich ihrer bisherigen Amtsführung einstimmig wiedergewählt wurden. Dr. Maria Burger (Erste Vorsitzende), Konrad Biewald (Zweiter Vorsitzender), Georg Henning (Kassierer), Klaus Peter Scholz (Schriftführer), Dr. Swen Holger Brunsch (Kulturwart) sowie Elke Marion Utecht und Friedhelm Haas (beide Beisitzer) werden daher auch während der nächsten zwei Jahre die Vereinsgeschicke lenken.
Bezug nehmend auf das vierzigjährige Bestehen des Vereins in diesem Jahr hatte Burger in ihrem Bericht sehr nachdrücklich darauf hingewiesen, dass der Verein sich in den vergangenen vier Jahrzehnten mit sehr hohem persönlichen und finanziellen Einsatz für die Restaurierung und stetige Verbesserung des Zehnthauses einsetzte. Es müsse immer wieder in Erinnerung gerufen werden, dass ein vom Abriss bedrohtes historisches Gebäude auf diese Weise für Odendorf gerettet werden konnte. Heute sei das Zehnthaus weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt und trage so zur Attraktivität von Odendorf und Swisttal bei. Dies werde von der Gemeinde Swisttal wohl nicht so deutlich gesehen. Anders könne die Kündigung des Nutzungsvertrages mit dem Zehnthausverein durch die Gemeinde nicht gedeutet werden. Denn der jetzt von der Gemeinde vorgelegte Vertragsentwurf könne vom Vorstand des Zehnthausvereins so nicht akzeptiert werden.
In der dann folgenden lebhaften Diskussion drückte die Mitgliederversammlung ihr Unverständnis aus, dass die Gemeinde offensichtlich nicht einsehen wolle oder könne, dass das Zehnthaus nicht mit den Swisttaler Dorfhäusern zu vergleichen sei und daher andere Regelungen angewandt werden müssten.
Schließlich schreibe die Satzung des Vereins in erster Linie gemeinnützige Zwecke wie die ideelle und materielle Förderung und Pflege kulturhistorischen Gutes der Orte Odendorf und Essig vor. Die Mitgliederversammlung beauftragte daher einstimmig den Vorstand, bei den weiteren Verhandlungen mit der Gemeinde darauf zu drängen, dass diese die bisherige ehrenamtliche Leistung sowie die kulturelle und kulturhistorische Tätigkeit des Vereins sowie deren Bedeutung für die Gemeinde berücksichtigen solle.
Dies müsse sich dann auch in dem neu zu schließenden Vertrag niederschlagen.
