„zeitgleich“-Ausstellung von Hiltrud Westheide
Vergängliche Zeit … in Farben festgehalten
Wachtberg-Berkum. Angelehnt an ihre Mitwirkung in Monika Clevers „schon.zeit“-Ausstellung, zu der sie einige ihrer Bilder beigesteuert hatte, widmete sich die Berkumer Künstlerin Hiltrud Westheide im Rahmen der 11. Wachtberger Kulturwochen in ihrer eigenen, passend mit „zeitgleich“ betitelten Werkschau ebenfalls dem „Versuch, Zeit zu erfassen und sichtbar zu machen“.
Im schönen Ambiente des Gut Odenhausen zeigte sie verschiedene Ansätze, wie Zeit oder vergehende Zeit bildlich dargestellt werden könnte. Im kleinen Atelierhäuschen im Garten hatte sie mehrere Frauen-Porträts zu einem interessanten Arrangement aus Fotos, Zeichnungen und Malereien zusammengestellt.
Da blickten die Gesichter von Westheides Urgroßmutter auf einer alten Aufnahme, das von der Künstlerin auf einem Kinderfoto und im Selbstporträt, sowie von weiteren Mädchen die Betrachter an. Draußen, an der Atelierwand, beeindruckte sie dazu mit dem großformatigen Bild „Zeitlos“, das ein auf einer Bank sitzendes Paar wiedergab… mit beinahe identischem Gesichtsausdruck und gleicher Haltung. Dass die Zeit nicht immer etwas Vorübergehendes ist, sondern auch etwas beruhigend Wiederkehrendes an sich hat, thematisierte die Künstlerin in ihren Jahreszeiten-Arbeiten, wie „Rapsfeld am Kloster Schweinheim“ und „Wintertag am Hümerich“.
Aber auch ihre bekanntermaßen schönen abstrakten Farbkompositionen waren der Zeit gewidmet. Im Haus leuchtete so ein mit „Supernova“ bezeichnetes Bild in schönen Gelb- und Rottönen auf grauem Grund. Im Garten ausgestellt und in ähnlichem Farbspektrum gehalten zeigte Westheide unter anderem „Zeitabschnitte“, ein Bild, das mit grafischen Flächen die verschiedenen Zeiten zum Ausdruck brachte. (Weitere Fotos auf www.wachtberg.de).
Pressemitteilung der
Verbandsgemeinde Wachtberg
Zeitgleich: „Zeitabschnitte“ von Hiltrud Westheide.
