Allgemeine Berichte | 05.03.2024

Weltgebetstag der Frauen: Ein Hoffnungsschimmer in Zeiten globaler Unruhen

Versöhnung und Frieden im Fokus

Solidarität in Fritzdorf: WGT-Frauen sammeln Spenden für den Frieden. Foto: privat

Fritzdorf. Überschattet von den Ereignissen der aktuellen Kriege und internationalen Konflikte fand der diesjährige WGT der Frauen wieder in der Kirche St. Georg in Fritzdorf statt. Schon lange vor dem Ausbruch der Kämpfe im Nahen Osten war Palästina für die ökumenische Veranstaltung 2024 ausgewählt worden. Auch vor dem Hintergrund des gleichzeitigen Krieges in der Ukraine haben die Verantwortlichen umdisponiert und die vom Weltgebetstagskomitee vorgeschlagenen Inhalte überarbeitet. Der Weltgebetstag der Frauen, eine liebgewonnene und wichtige Tradition, die 1927 zum ersten Mal gefeiert wurde, hat die Frauen in diesem Jahr intensiv beschäftigt und durch die aktuellen Ereignisse auch emotional sehr belastet. Als Christen sehen sie das Leid und den Schmerz auf allen Seiten der Kriegsparteien. Deshalb wurde ein Friedensgottesdienst gefeiert, in dem weder verurteilt noch beschuldigt wurde.

Die Weltgebetstagsfrauen setzten darin wichtige Zeichen für Frieden und Versöhnung. Es ging darum, die geistliche Kraft für den Frieden in Europa und im Nahen Osten, für den Frieden in der Welt einzusetzen, gemeinsam dafür zu beten und zu singen, auf die Worte der Bibel zu hören und danach im Miteinander, im Essen und im Gespräch eine Gemeinschaft zu vermitteln, die im Glauben verbindet.

An diesem Tag wurden 215 Euro an Spenden gesammelt. BA

Solidarität in Fritzdorf: WGT-Frauen sammeln Spenden für den Frieden. Foto: privat

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