Freiwillige Feuerwehr Dieblich
Viel Ausbildung im ersten Halbjahr
Dieblich. Bei der letzten Übung Ende Mai konnte Wehrführer Björn Batta aus dem Vollen schöpfen. Nach verschiedenen Ausbildungen können mehrere Feuerwehrmitglieder nun in neuen Bereichen eingesetzt werden. So konnte Denise Kutzinsky die Aufgabe der Maschinistin übernehmen und das Einsatzfahrzeug zum Übungsort an den Weiherplatz auf dem Dieblicher Berg steuern. Sie hatte kürzlich den sogenannten Feuerwehr-Führerschein, der zum Führen von Einsatzfahrzeugen bis 7,49 Tonnen berechtigt, erworben. Ebenfalls hatte sie, gemeinsam mit Christian Hain und Michael Strauss, auf Kreisebene den Maschinistenlehrgang erfolgreich abgeschlossen. Das Erlernte konnten sie an dem Morgen im Rahmen der Pumpenkunde unter Beweis stellen. Neu-Gruppenführer Lukas Hain, der diese Übung leitete, hatte eine Wasserentnahme aus dem Tiefbrunnen befohlen. Lukas Hain hatte im Januar bereits den zweiwöchigen Gruppenführer-Lehrgang bei der Landes-Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) besucht. Er ist somit befähigt, eine Gruppe von acht Feuerwehrmitgliedern im Einsatz zu führen. Ebenfalls bei der Übung dabei war, nach frisch absolvierter 70-stündiger Grundausbildung, eines der neueren Wehrmitglieder, Christian Möntenich. So wurden an diesem Sonntag der Löschangriff nach Feuerwehr-Dienstvorschrift, die Wasserentnahme aus einem Brunnen mittels Saugschläuchen, das Öffnen einer Tür zu einem Brandraum unter Atemschutz und der Umgang mit Sprechfunk geübt. Fazit der Wehrführung war, dass alles gut funktioniert hat und auch die frisch ausgebildeten Kameraden sich gut auf ihren neuen Positionen zu Recht gefunden haben. Die 31 Mitglieder starke Feuerwehr Dieblich freut sich ebenfalls darüber, dass Jonathan Sauer, der gemeinsam mit Christian Hain die Jugendfeuerwehr leitet, erfolgreich den Jugendwart-Lehrgang, ebenfalls bei der LFKS, besucht hat. Neben diesen überörtlichen Ausbildungen im ersten Halbjahr fanden selbstverständlich auch die Übungen und Fortbildungen innerhalb der Ortswehr statt. Denn nur so kann der sehr gute Ausbildungsstand in der Wehr gehalten und verbessert werden.
