Delegiertentag des Kreischorverbandes Ahrweiler in Koisdorf
Viel Information und Wege in die Zukunft
Koisdorf. Im Dorfgemeinschaftshaus Wendelinus fand kürzlich der Delegiertentag des Kreischorverbandes Ahrweiler statt. Dazu konnte der Vorsitzende Günter Nerger viele Vertreter der Chöre im Kreis Ahrweiler begrüßen. Neben den üblichen Regularien ging es in Koisdorf um grundsätzliche Dinge wie das neue EDV-Programm „Overso“, aber auch um die Zukunft der Chöre im Kreis.
In seinem Jahresbericht hob Günter Nerger besonders das Kreischorkonzert am 23. April hervor. Bei diesem Kreis-Chorkonzert in Bad Neuenahr nahmen insgesamt sieben Chöre teil. Nerger dazu wörtlich: „Die Zessner Bengels feierten einen tollen Einstand zu Beginn der Veranstaltung. Wir hatten ein volles Haus mit rund 600 Besuchern. Insgesamt waren die Chöre aus Niederzissen, Wehr, Birresdorf, Bölingen, Westum, und Heimersheim mit rund 240 Sängerinnen und Sänger im Konzertsaal des Kurgartens vertreten. Die Veranstaltung war wieder ein großer Erfolg.“
Nerger berichtet, das im Jahr 2016 in 21 Vereinen 50 Ehrungen vorgenommen. Er führte aus: „ Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich ausdrücklich bei allen Vorstandskollegen bedanken, die in gutem Einvernehmen viele Ehrungstermine übernommen haben. Die Ehrungen gehören natürlich zum positiven Bild des Verbandes in der Öffentlichkeit. Dazu gehört natürlich auch eine positive Pressearbeit, die unser praktisches Wirken und unsere konkreten Aktionen begleitet. Ein Baustein, die Qualität unserer Chöre zu präsentieren, wird zweifellos wieder unser Kreis-Chorkonzert am 23. April 17 sein. Meine Devise ist: „Wenn man nichts tut, tut sich nichts!“
Tatsache ist, dass die Anzahl der organisierten Chöre und damit die Mitgliederzahl, trotz der großen Vorteile, ständig sinken und Chöre aufgeben müssen. Im Schulterschluss mit unseren Chorleitern wollen wir aber in diesem Jahr einen Neuanfang starten.
Zentraler Punkt des Delegiertentages war ein Vortrag des Vorstandsmitglied Otto Lembke aus Remagen. „Kooperieren oder Fusionieren“ lautete sein Thema. Lemke dazu: „Der Zusammenschluss von Vereinen ist ein großes Thema. Schwindende Mitgliederzahlen, Ehrenamtsmüdigkeit und hoher Kostendruck sind dabei die wichtigsten Faktoren, die Vereine zum Zusammenschluss bewegen. Auch Kultur- und Sportvereine kooperieren und fusionieren. Die Fusion, egal in welcher Form, ist meist der Endpunkt einer vorangegangenen Kooperation.“
Lemke machte aber auch klar, dass eine Vereinsfusion gar keine so einfache Sache ist: „Je nach Art und Weise der gewählten Form der beabsichtigten Kooperation oder Fusion empfiehlt es sich, insbesondere bei nennenswert vorhandenem Vermögen und hier insbesondere Grundvermögen, einen auf Vereins- und Vereinssteuerrecht spezialisierten Rechtsanwalt und Steuerberater mit der Ausarbeitung der notwendigen Verträge und der Bewirkung von Vereinsregisteranmeldungen zu beauftragen, da aufgrund der vielen Detailprobleme diese fachkompetent beraten und helfen können“.
Kooperation als möglicher Weg
Einfacher zu handhaben ist da eine Kooperation. Lembke dazu: „Vereine können in den unterschiedlichsten Arten miteinander kooperieren. Im Bereich des Sportes gibt es vielfach Jugendspielgemeinschaften, bei denen mehrere gemeinnützige eingetragene Vereine Spielgemeinschaften bilden, um weiterhin in bestimmten Klassen am Sportbetrieb teilnehmen zu können. Im Bereich der Gesangvereine wird das demographische Problem (Veralterungsprozess) meist dadurch aufzufangen versucht, dass zwei Gesangvereine in Form einer Singgemeinschaft zusammengehen, um weiterhin aktiv ihrem Hobby nachgehen zu können und weiterhin „aktiv singfähig zu sein“.
Konkrete Beispiele gibt es im Kreisgebiet bereits. Eine Chorgemeinschaft zwischen Ahrweiler und Walporzheim ist geplant. Und die Eintracht aus Bad Bodendorf und die Cäcilia aus Sinzig proben bereits gemeinsam und haben auch schon viele gemeinsame Auftritte hinter sich.
BL
Natürlich durfte ein musikalischer Beitrag nicht fehlen. Foto: Klaus Brohl 53578 Windhagen
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