Lidl-Kunden spenden für Rheinbach-Meckenheimer Tafel
Viele Hygienevorschriften erfüllen
Hilfsorganisation braucht Kühlschrank und Reiniger für die neue Verteilstelle
Rheinbach. „Wir haben hier eine tolle neue, viel größere Verteilstelle. Wir müssen sie genauso sauber und hygienisch halten wie die frühere. Und wir brauchen den großen Kühlschrank dringend. Mit dem Einsatz dieser Geräte können wir unsere tägliche Arbeit optimieren und haben mehr Zeit für die knapp 300 Familien, die in Rheinbach und Meckenheim zu uns kommen“, freute sich Dr. Uwe Peters über die Spende der Lidl-Gruppe. Mit dem Vorsitzenden der Rheinbach-Meckenheimer Tafel nahmen die Mitarbeiterinnen Traudl Sievert und Barbara Barion den Scheck über 954 Euro von der Lebensmittelkette entgegen, überreicht von Prokurist Sascha Hammes und Klaus Möller. Der Personalleiter der Lidl-Regionalgruppe Koblenz und sein Beauftragter für Mitarbeiter und Soziales waren gerne nach Rheinbach in die Unterkunft der Tafel gekommen, denn die Kette spendet seit 2008 für die deutschen Tafeln, hat inzwischen mehr als sieben Millionen Euro für die Hilfsorganisation überwiesen. Möglich war diese Spende durch einen bestimmten Knopf an den 5700 Pfandflaschen-Automaten in den 3300 deutschen Filialen. Da kann sich der Kunde aussuchen, ob der das Pfand-Geld haben will oder für den guten Zweck spendet. „Mit diesem Geld unterstützen wir die Tafeln finanziell, um ihnen bei notwendigen Investitionen zu helfen. Dazu kommt natürlich die kostenlose Übergabe von Lebensmitteln, die kurz vor dem Verfallsdatum stehen oder zum Beispiel bei Obst nicht mehr so lecker aussehen“, erklärte Sascha Hammes. Er selbst mag viel lieber die etwas dunkleren Bananen, die doch viel süßer seien. Der Kunde verlange aber in der Regel leuchtend gelbe Früchte. Zwei Filialen hat Lidl allein in der Rheinbacher Innenstadt, im Gespräch zwischen Dr. Uwe Petersen und Sascha Hammes deutete sich eine weitere Zusammenarbeit an. Es wird darüber nachgedacht, dass die Rheinbach-Meckenheimer Tafel sich zukünftig auch hier Lebensmittel abholen kann. Jetzt freuen sich Vorsitzender und Mitarbeiterinnen erst einmal über die Spende von 954 Euro. Warum ein so krummer Betrag? Petersen erklärte es: Laut Satzung des Bundesverbandes Deutsche Tafel muss die Hilfsorganisation ein Viertel der Summe selbst aufbringen.
