Allgemeine Berichte | 04.09.2019

Sicherheit stand im Mittelpunkt des 11. Seniorentages

Viele Informationen und praktische Übungen

Gemeinsam mit den Singpaten eröffneten die Kinder der KiTa Villa Regenbogen den 11. Seniorentag.Fotos: StF

Meckenheim. Unter dem Motto „Mehr Sicherheit im Alter“ stand der 11. Meckenheimer Seniorentag am vergangenen Wochenende, der wie immer perfekt in das Altstadtfest integriert wurde. Los ging es mit fröhlichem Gesang der Kinder der KiTa Villa Regenbogen mit Singpaten, welche in das Land der Indianer entführten.

Friedel Groß übernahm es anschließend, eine gut besuchte Talkrunde zu moderieren. Hierbei konnte er Stadtwehrleiter Günter Wiegershaus sowie Daniela Lindemann von der Kriminalprävention Opferschutz begrüßen. Die Talkrunde wurde vervollständigt von Holger Jung als 1. Beigeordneten der Stadt Meckenheim sowie Cornelia Brodesser von der Verkehrswacht Bonn. Die ersten Fragen richteten sich dabei an Günter Wiegershaus, denn was kann man eigentlich selbst tun, um Feuer zu vermeiden. Der Meckenheimer Feuerwehrchef wies dabei darauf hin, dass es inzwischen Pflicht sei, dass in allen Häusern Rauchmelder installiert sind, und dass viele Brandtote letztlich nicht im Feuer umkommen, sondern durch den giftigen Rauch. Aus dem Publikum kam die Frage, ob es sinnvoll sei, dass man einen Feuerlöscher zu Hause habe. Diese Frage konnte Günter Wiegershaus klar bejahen und er warb dafür, dass man in der Nähe der Küche auch einen Fettlöscher stehen haben sollte. Hintergrund dieses Tipps ist der Umstand, dass es noch immer viele Menschen gibt, die bei einem Fettbrand der Fritteuse oder der Pfanne zum Wasser greifen. Dies führt jedoch regelmäßig zu einer Explosion und zu schweren Personenschäden, ferner wird hierdurch aus einem lokalen Brandherd meist die gesamte Küche oder noch mehr in Mitleidenschaft gezogen. Aus diesem Grund dürfen Fettbrände niemals mit Wasser gelöscht werden. Ob das mit den Rauchmeldern auch für das selbst genutzte Eigenheim gelte, wollte ein Zuhörer wissen. Das sei so, informierte Holger Jung als Leiter des Ordnungsamtes. Friedel Groß machte dann einen sehr praktischen Vorschlag. Beim Neueinzug sei es früher üblich gewesen, Brot und Salz vorbei zu bringen, warum nicht heutzutage einen Rauchmelder?

Sicherheit ist jedoch ein Thema was nicht nur den Brandschutz, sondern auch den Straßenverkehr betrifft, hier gab es zahlreiche Fragen an Holger Jung als Leiter des Ordnungsamtes und zahlreiche Beschwerden aus dem Publikum über aggressive Radfahrer auch auf der Hauptstraße. Sehr skeptisch wurde von einigen Besuchern auch die Zunahme von E-Bikes und E-Scootern gesehen. Freilich brachte es auch einer der Zuschauer auf den Punkt, als er formulierte, dass es keine Probleme geben würde, wenn sich alle an die Verkehrsregeln halten würden. Viele Fragen gab es auch an Daniela Lindemann, die sich vor allem auch mit dem Thema Enkeltrick und Polizeitrick beschäftigte. Sie stellte ausdrücklich klar, dass die Polizei niemals, auch nicht bei Gefahr, zum Telefon greife um jemanden anzurufen, sondern dann in Form einer Streife vorbeikomme. Sofern man also von der vermeintlichen Polizei angerufen werde, gelte es, die 110 zu wählen und sich dann mit der richtigen Polizei zu unterhalten. Ganz konkret wurde es auch bei Cornelia Brodesser von der Verkehrswacht, hier ging es um den richtigen Umgang mit dem Rollator, denn dieser will nicht nur gelernt sein, auch gilt es sich vor dem Kauf umfassend zu informieren, muss dieser doch auf den jeweiligen Nutzer abgestimmt sein. Geübt werden konnte direkt an einem Bus der RVK, wie das richtige Einsteigen und Festmachen funktioniert. Für das Forum Senioren rund um die 1. Vorsitzende Dr. Erika Neubauer ist es wichtig, dass auch die Firmen der Apfelstadt ein seniorengerechtes Angebot anbieten. Hierzu gibt es einen umfangreichen Kriterienkatalog. Umso größer dann die Freude, dass man gemeinsam mit Holger Jung das Restaurant „Il Mattone“ als seniorenfreundlichen Betrieb auszeichnen konnte. Musikalisch umrahmt wurde das gesamte Programm von der Musikschule Merl unter der Leitung von Klaus-Jürgen Pusch sowie zahlreichen Informationsständen von Firmen und Institutionen, welche sich mit dem Thema Senioren beschäftigen.

STF

Viele Nachfragen gab es zu der Talkrunde auf dem Marktplatz.

Viele Nachfragen gab es zu der Talkrunde auf dem Marktplatz.

Gemeinsam mit den Singpaten eröffneten die Kinder der KiTa Villa Regenbogen den 11. Seniorentag.Fotos: StF

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
  • K. Schmidt: Das "Sicherheitskonzept" überzeugt. Ein Polizeieinsatz, "geringe Anzahl" Rettungsdienst, keine Feuerwehr nötig. Im Haushaltsplan 2025 hatte Boppard 10.000 Euro für ein Sicherheitskonzept vorgesehen, in...
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2025
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Innovatives rund um Andernach
Verwaltung Immobilien
Servicemitarbeiterin
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Pädagogische Fachkraft (w/m/d)
Empfohlene Artikel
Die „Koppelaner“ bedanken sich bei Magdalene und Ralf Ueberall, die die Kosten des Frühstücks gespendet haben.  Foto: Ralf Ueberall
30

Rheinbreitbach. Seit vielen Jahren pflegen und reinigen die „Koppelaner“ das Koppel-Plateau und die umliegenden Fußwege „Weinbergsweg“ und „Unterm Heilig“. Die „Koppelaner“, eine ehrenamtliche Gruppe von 25 rüstigen Rentnern, trafen sich Anfang April und eröffneten voller Tatendrang und bei Sonnenschein auf dem Koppel-Plateau die Pflegesaison. Es wurden fleißig die Beete neu bepflanzt und alles herausgeputzt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ sowie der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Fotos: Stadt Rheinbach
20

Zweite Dammbauaktion stärkt Hochwasserschutz im Rheinbacher Stadtwald

Bürgerengagement und Fachplanung greifen beim Wasserrückhalt ineinander

Rheinbach. Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ sowie der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Nach der ersten Aktion im Mai 2025 knüpft die diesjährige Maßnahme an die gewonnenen Erfahrungen an und entwickelt den Ansatz konsequent weiter.

Weiterlesen

Symbolbild.
125

Astrologische Vorschau für die KW 19: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 4. bis 10. Mai 2026

Die zweite Maiwoche bringt spürbar mehr Licht, mildere Abende und eine zunehmende Dynamik im Alltag. Mit dem Übergang in die wärmere Jahreszeit verschieben sich Prioritäten: Außenaktivitäten gewinnen an Bedeutung, Beziehungen werden intensiver beleuchtet und berufliche Entwicklungen nehmen Fahrt auf. Gleichzeitig zeigen sich bei einigen Sternzeichen auch Spannungen zwischen Aufbruchsstimmung und innerer Unruhe.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Rund um´s Haus
Dienstleistungen
Daueranzeige 2026
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Gesundheit im Blick
Werksverkauf Anhausen
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Gesundheit im Blick
Gesundheit im Blick // Anzeige Kinder
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Angebotsanzeige (April)
Innovatives rund um Andernach
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Sachbearbeiter/in (w/m/d)