500 Euro für Palliativeinheit des St. Nikolaus-Stiftshospitals Andernach
Viele Menschen profitieren davon
„“. Andernach. Die „Oldtimerfreunde Andernach und Umgebung e.V.“ überreichten Anfang März eine Spende über 500 Euro an die Palliativeinheit des St. Nikolaus Stiftshospitals Andernach. Der 2013 gegründete Verein macht seit seiner Gründung besonders durch die jährlich stattfindende „Europa-Klassik“ auf sich aufmerksam (in diesem Jahr wieder am 2. und 3. Juli am Rheintor), die zunehmend überregionale Bedeutung erlangt. Dafür, berichten die Vereinsmitglieder, werden Kaffee und Kuchen gespendet. Der Erlös aus dem Verkauf wurde gesammelt und soll nun regelmäßig an die Palliativstation gespendet werden.
Die Vereinsmitglieder wissen aus Erfahrungen im Bekanntenkreis um die gute Arbeit, die dort geleistet wird, und wollen diese mit ihrer Spende unterstützen.
Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführerin der St. Nikolaus Stiftshospital GmbH, Oberarzt Dr. Thomas Dyong und Pflegemanagerin Patrycja Kielkowski freuen sich sehr über die Zuwendung und dankten dem gesamten Verein für das Engagement. „Ich freue mich, wenn die Palliativstation in den Fokus tritt“, sagt Dyong, denn viele Menschen profitieren davon. Er versicherte, dass die Spenden Eins zu Eins ihrem Zweck zugeführt werden und dazu dienen, den Aufenthalt auf der Station noch besser zu gestalten. Palliativmedizin sei keine Sterbemedizin, unterstreicht Dyong ausdrücklich.
Ziel sei es vielmehr, die Lebensqualität in einem Krankheitsstadium, in dem eine Heilung der Erkrankung nicht mehr möglich ist, zu verbessern. Dank der Palliativmedizin bleibt dem Patienten eine gute Lebensqualität bis zum letzten Moment würdevoll erhalten. Denn ein selbstbestimmtes und lebenswertes Leben kann auch bei einer unheilbaren Erkrankung ermöglicht werden. Seit September 2009 können Patienten auf der speziell ausgestatteten Palliativeinheit der St. Nikolaus- Stiftshospitals GmbH behandelt werden.
Der Verein der Oldtimerfreunde (www.oldtimerfreunde-andernach.de) hat aktuell 52 Mitglieder. Einen eigenen Oldtimer zu besitzen ist keine Voraussetzung, in den Verein aufgenommen zu werden, versichert der 1. Vorsitzende Josef Dünchel. Das Ziel des Vereins sei die „Erhaltung des technischen Kulturguts“.
Die „Oldtimerfreunde Andernach und Umgebung e.V.“ spendeten 500 Euro an die Palliativstation des St. Nikolaus-Stiftshospitals (v. l.); Friedel Winterberg, Josef Dünchel, Regina Dünchel, Dr. Thomas Dyong, Cornelia Kaltenborn, Patrycja Kielkowski, Daniel Stein mit dem jüngsten Vereinsmitglied Max, Rudolf Böttcher. Foto: privat
