Allgemeine Berichte | 29.07.2016

Interessengemeinschaft Kindeswohl Eifel e.V.

Viele Veranstaltungen für die kommende Zeit

Kreis Mayen.Die Interessengemeinschaft Kindeswohl Eifel e.V. führte nach der Vereinsgründung im vergangenen Jahr im Mehrgenerationenhaus in Mayen ihre erste ordentliche Mitgliederversammlung durch.

Die Vorsitzende Judith Neis-Schieber begrüßte die vollzählig erschienen Vereinsmitglieder und erstattete den Jahresbericht. So konnte sie berichten, dass sämtliche Formalitäten wie Eintragung im Vereinsregister, die Gewährung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt erfolgreich erledigt worden waren, ebenso die Einführung des SEPA-Lastschriftverfahrens. Sodann wurde den Mitgliedern ein Abriss über die geplanten Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins bis ins Jahr 2017 gegeben.

Geplant sind zunächst Fachveranstaltungen zu Grundlagenthemen für den mit Kindeswohlfragen befassten Personen- und Institutionenkreis wie Jugendämter, Jugendhilfeeinrichtungen wie Lebenshilfe, Caritasverband, Lebensberatung, Sachverständige, Richter und Rechtsanwälte, aber auch Schulen und Kindergärten. Für den Monat September wurde hier als Referent gewonnen Dipl.-Psych. Dr. H.J. Kunert zum Thema: Neurobiologische und psychosoziale Effekte des Drogenkonsums und die Auswirkungen auf Bindungs- und Erziehungsfähigkeit. Eine weitere Veranstaltung ist sodann für den November 2016 vorgesehen. Hier liegt bereits die Zusage des Dipl.-Psychologen Winfried Klaes vor, der über die neuropsychologischen Grundlagen bei Störungen des Bindungssystems referieren wird.

Für Anfang des Jahres 2017 steht als Referentin die Niederländerin Maria Aarts zur Verfügung, die mit der von ihr entwickelten Methode der Erziehungsberatung „Marte Meo“ in Fachkreisen sehr bekannt ist. Mit ihrer Methode der Videoaufzeichnung von Alltagssituationen bei Erziehendem und Kind hat sie in der pädagogischen Arbeit neue Maßstäbe gesetzt. Ihre unnachahmliche Art begeistert nach wie vor. Der Verein will perspektivisch sowohl Veranstaltungen zu Grundlagenthemen als auch zu Sonderthemen durchführen, unter besonderer Berücksichtigung der Nachfragen und Interessen der Mitglieder des Vereins und des interessierten Personenkreises.

Mit diesen Angeboten und Veranstaltungen erhofft sich die Interessengemeinschaft einen regen Zulauf, um gerade im Austausch der mit Kindeswohlfragen befassten Personen und Institutionen im Sinne der Kinder und Familien ein qualitativ verbessertes Helfersystem zu schaffen.

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