Allgemeine Berichte | 01.09.2017

Pfadfinder aus dem ganzen Bezirk Rhein-Wied treffen sich im Brexbachtal

Viele spannende Aktionen standen auf dem Programm

Auch der Gottesdienst, zu dem eigens Diözesankurat Peter Zillgen (li.) ins Tal gekommen war, gehörte zum Programm. Privat

Bendorf-Sayn. Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (dpsg) des gesamten Bezirkes Rhein-Wied aus acht „Stämmen“, den örtlichen Zusammenschlüssen aller Altersstufen, aus dem ganzen Kreis Neuwied haben sich am Wochenende zum gemeinsamen Bezirkslager im Pfadfinderlagergelände Brexbachtal getroffen. Rund 230 Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernten sich untereinander bei gemeinsamen Aktionen und Veranstaltungen näher kennen. Dabei veranstalteten die Jüngsten, die sogenannten „Wölflinge“ im Alter von sieben bis zehn Jahren, eine Rallye mit zehn Stationen, an denen verschiedene Aufgaben zu lösen waren. Für die Kinder galt es nachzuempfinden, wie Menschen mit Behinderungen zurechtkommen müssen: Mit verbundenen Augen, aber auch ohne Einsatz der Beine war zum Beispiel ein Netz mit einem Wurfball zu treffen. Schnelligkeit und Zusammenhalt wurde bei der Suche nach versteckten Erdnüssen in der näheren Umgebung trainiert. Bei der Altersgruppe der „Jungpfadfinder“ im Alter von zehn bis 13 Jahren drehte sich eine Rallye quer durchs Tal um die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Dabei musste je ein komplett „versteinertes“ Gruppenmitglied möglichst ohne Bewegung von den anderen von einem Start- zu einem Zielort bugsiert werden, ohne sie mit Händen zu berühren – da war Einfallsreichtum gefragt und manche gute Idee geboren: Unter anderem dienten Kleidungsstücke und eine Holzbank eine Rolle als Hilfsmittel. Das Thema Feuer wurde mit einem Messbecher behandelt: Eine brennende Kerze musste mit selbst hergestelltem Kohlendioxid gelöscht werden – als Hilfsmittel standen Backpulver und Essig zur Verfügung. Die richtige Mischung ergab im Messbecher das wirkungsvolle Löschmittel. Die Mitglieder der Pfadfinderstufe im Alter zwischen 14 und 16 Jahren teilten sich auf verschiedene Projekte auf: Ein eigene Reportergruppe erstellte Berichte für die Pressearbeit und die Dokumentation des Lagers. Außerdem stand Geocashing, Actionpainting, Überlebenstraining und das Partnerland Bolivien auf dem Programm. Die Ältesten der Roverstufe zwischen 16 und 18 Jahren bauten sich in Form eines großen Rundzeltes ein echtes Casino mit verschiedenen Spielmöglichkeiten. Auch ein Café auf der grünen Wiese für die Leitungskräfte gehörte zu den Ergebnissen der verschiedenen Aktionen. Fehlen durfte auch nicht ein gemeinsamer Gottesdienst unter freiem Himmel auf der Kapellenwiese des Geländes und ein gemeinsamer Lagerfeuer-Abend, bei der verschiedene Beiträge der teilnehmenden Gruppen ein buntes und originelles Programm mit nicht zu wenig Musik und Gesang ergaben. Trotz mancher Gewitter- und Starkregen-Störungen waren daher die Rückmeldungen aus den Reihen der Kinder und der Veranstalter vom Bezirk-Rhein-Wied mit seinem Vorsitzenden Nikolaj Stollhof durchweg positiv: „Über den Tellerrand ihres eigenen Wirkungskreises wollten alle schauen – das ist hier prima gelungen“, so der Vorsitzende.

Auch der Gottesdienst, zu dem eigens Diözesankurat Peter Zillgen (li.) ins Tal gekommen war, gehörte zum Programm. Privat

Auch der Gottesdienst, zu dem eigens Diözesankurat Peter Zillgen (li.) ins Tal gekommen war, gehörte zum Programm. Foto: Privat

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