Die dritte Auflage von Rock im Wald konnte sich sehen und hören lassen
Vier Bands begeisterten fast 500 Fans
Neuwied. In den Wald, also an und in die Heimbach-Weiser Trinksporthalle, kamen etwa 500 Besucher, um die Musik von vier Bands zu erleben. Denn zum dritten Mal startete eine Initiative das Event Rock am Wald. „Wir müssen den Musikern mal die Möglichkeit geben aus den Proberäumen rauszukommen und ihre Musik dem breiten Publikum zu präsentieren“, erklärte Udo Stettler, der das ganze Risiko dieses Konzerts trägt.
Denn der Eintritt war frei: „Ich hoffe, dass sich das durch Essen und Trinken der Leute finanziert, die hier hinkommen und durch Sponsoren und Freiwillige, die hier unentgeltlich helfen“, sagte Stettler.
Zur Musik erklärte der Initiator: „Wir wollen die Breite zeigen, deshalb vier Bands aus der Umgebung mit vier Genres: Rock der 80er/90er, Thrash-Metal, Metal und Hardrock.“
Bei schönem Wetter waren anfangs nur wenige Fans in der Halle, die meisten saßen draußen auf Festzeltbänken und konnten dank der Verstärker und riesigen Lautsprecher auch hier problemlos zuhören. Den Auftakt des siebenstündigen Rock am Wald machten die sieben Jungs von Claire’s Kitchen aus Dahlheim (VG Loreley im Rhein-Lahn-Kreis), die mit ihrem Cover-Rock der 70er, 80er und 90er Jahre die Fans in ihren Bann zogen.
Bei der Koblenzer Band „Addict“ wurde es dann richtig laut, denn diese Thrash-Metal Band kombinierte den Spirit der 80er und 90er Metal-Bewegung mit dem brachialen Sound von heute. Gegründet wurde Addict im März 2014 und schon nach einigen Monaten im Proberaum hatten die vier Musiker ihre ersten Songs fertig, die dann ein Jahr später in einem Studio in Hennef aufgenommen wurden. Ihr lupenreiner Thrash, stilistisch etwa zwischen Anthrax, Flotsam & Jetson und Suicidal Tendencies, war ein Mix aus ungekünstelter Härte und eingängigen Melodien.
Seit 1999 sind die vier Musiker der Band „Milc“, ebenfalls aus Koblenz zusammen. Sie spielten auch in der Trinksporthalle das, was Spaß macht: hart, ruhig, unplugged, Englisch, Deutsch oder auch einfach mal ein Cover. Auf ihrer Facebook-Seite lobt die Band die Veranstaltung: „Rock am Wald das war der Hammer! Vielen Dank für das tolle Festival und das tanzende Publikum. Vielen Dank Udo (Stettler) für die großartige Organisation.“
Mit einer Mischung aus Hardrock und Heavy Metal begeisterte der Heathliner „Mirrorplain“ die Rock am Wald-Fans. Diese sechsköpfige Gruppe aus Finnentrop (Kreis Olpe/Sauerland) spielte seit ihrer Gründung im Jahre 2011 bereits auf über 40 Bühnen. Mit epischen, abwechslungsreichen und auch progressiv angehauchten Songs krönten sie bis Mitternacht das Event Rock am Wald. HEP
Das sind nur ein paar Freiwillige die Udo Stettler hinten rechts bei der Bewirtung und der Organisation von Rock am Wald halfen.
Zu den Songs von Milc aus Koblenz wurde in der Trinksporthalle auch getanzt.
Nach ihrem Auftritt in der Trinksporthalle ießen sich die Jungs von Addict von ihren Fans fotografieren.
Begeistert von der Musik der Bands waren die Fans in der Trinksporthalle.
Ein aktuelles Video zu diesem Thema finden Sie im Internet unter: www.blick-aktuell.tv Reinschauen lohnt! Viel Spaß.
