Allgemeine Berichte | 19.10.2016

Wallfahrt der Dekanate Meckenheim-Rheinbach und Bornheim

Vier Heilige Pforten in zwei Tagen

Pilger besuchten aus Anlass des Heiligen Jahres Rom und Assisi

Auf der Rückfahrt legte die Gruppe noch eine Halt in Flüeli ein, der Heimat und Wirkungsstätte des Schweizer Nationalheiligen Niklaus von Flüe. privat

Meckenheim/Rheinbach. Mit zwei Bussen machten sich Pilger aus den Dekanaten Meckenheim-Rheinbach und Bornheim auf die Fahrt nach Rom. Anlass war das Heilige Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus für 2016 ausgerufen hatte.

Erste Station war der Wallfahrtsort Einsiedeln in der Schweiz. Die Pilger wurden dort mit großem Lärm empfangen. Mit einem langen Zug durch den Ort feierten die Schweizer Almhirten den Alpabtrieb. Kuhglocken aller Größen machten eine Unterhaltung unmöglich.

Nach einer heiligen Messe in der Wallfahrtskirche am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter nach Assisi. Dort wanderten die Pilger auf den Spuren des heiligen Franziskus und der heiligen Klara. Besonders beeindruckend war die Führung in der Basilika San Francesco. Der Franziskaner-Bruder Thomas Freidel, der einzige Deutsche im Konvent, verband die Erläuterung der wunderbaren Fresken mit einer Katechese – so wie die Menschen im Mittelalter die Bilder verstanden.

Schließlich wurde das eigentliche Ziel der Wallfahrt erreicht – die Ewige Stadt. Sie präsentierte sich in strahlendem Sonnenschein. So erlebten die Pilger auch am nächsten Morgen Papst Franziskus bei seiner Fahrt durch die Reihen aus nächster Nähe. Die Reisegruppe wurde im Rahmen der wöchentlichen Audienz eigens begrüßt.

Die Pilger durchschritten alle Heiligen Pforten der vier Kathedralkirchen mit dem Gefühl, ein historisches Ereignis miterlebt zu haben; denn die Heiligen Pforten sind außerhalb des Heiligen Jahres geschlossen. Spiritueller Höhepunkt waren die Messfeiern mit Dechant Hermann Josef Zeyen in Sankt Paul vor den Mauern und am Grab des heiligen Petrus im Petersdom.

Zum Abschied aus Rom weinte der Himmel. Bei der letzten Station auf der Rückfahrt in Flüeli hatte aber wieder die Sonne die Oberhand.

Die Schlichtheit, in die sich der heilige Bruder Klaus von der Flüe zurückgezogen hatte, beeindruckte die Pilger ebenso wie die liebliche Schweizer Landschaft.

Am Schluss der Reise waren sich alle einig: Die Anstrengungen der Wallfahrt, insbesondere das frühe Aufstehen, haben sich gelohnt.

Auf der Rückfahrt legte die Gruppe noch eine Halt in Flüeli ein, der Heimat und Wirkungsstätte des Schweizer Nationalheiligen Niklaus von Flüe. Foto: privat

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