Allgemeine Berichte | 06.10.2020

Parents for Future wünschen sich konstruktive Zusammenarbeit mit Jörg Schmidt

Vier Schwerpunkte sollen Gemeinsamkeiten festigen

Zahlreiche Flächen von Straßenbegleitgrün können von interessierten Bürger*innen betreut werden, wenn es hierzu ein gemeindliches Konzept und eine patenschaftliche Zuordnung gäbe. Foto: privat

Wachtberg.In einem Glückwunschschreiben an den neuen Bürgermeister der Gemeinde Wachtberg, Jörg Schmidt, haben jetzt die Wachtberger Parents for Future ihren Wunsch nach konstruktiver Zusammenarbeit bekräftigt. In einem Vier-Punkte-Katalog sollen die bisherigen Bemühungen der Gemeinde in Sachen Klimaschutz unterstützt, aber auch neue Perspektiven eingebracht werden.

Ein Konzept für erneuerbare Bürgerenergie in Wachtberg entwickeln und umsetzen

Nach Auffassung der Parents steigt die Akzeptanz für erneuerbare Energie, wenn die Bürgerinnen und Bürger „ mitverdienen“. So soll gemeinsam mit den relevanten Akteuren, allen voran der ENEWA, der richtige Energiemix für Wachtberg gefunden werden. Für Grundsatzüberlegungen einer solchen Planung könne man sich an der NRW-Klimakommune Saerbeck orientieren, schlägt Kristian Lempa von den Parents vor.

Einkauf lokal produzierter Lebensmittel auf einem Wochenmarkt ermöglichen

Kurze Wege zum Einkauf und kurze Transportwege für Lebensmittel verbessern die individuelle CO2 Bilanz eines jeden deutlich. „Wir wollen keine Bio-Äpfel aus Neuseeland mit negativer Umweltbilanz, sondern Äpfel aus dem Ländchen und der Region“ heißt es in einer Pressemitteilung der Parents. Damit wird der Wunsch verbunden, Obst und Gemüse am besten regional, saisonal und „in biologischer Anbauweise“ auf einem Wochenmarkt in Wachtberg anzubieten.

Baumpflanzaktionen in und rund um Wachtberg umsetzen

Bekanntermaßen binden Bäume CO2, kühlen um sie herum das Mikroklima und produzieren Sauerstoff. Daher regen die Parents an, in Wachtberg an möglichen Stellen weitere Bäume zu pflanzen und vermehrt ökologisch und insektenfreundlich bepflanzte Grünflächen herzurichten. In einem „bürgerfreundlichen Mitmach-Programm“ sollen Patenschaften die Pflege dieser Pflanzungen unterstützen. Die Parents verweisen auf die bereits vorliegenden zahlreichen Anfragen an die Verwaltung und die Einstellung der neuen Umweltfachkraft.

Die Verkehrswende in Wachtberg schaffen

Hier werben die Parents weiter für ein „Weg vom Kfz-Individualverkehr hin zu einem attraktiven und kostengünstigen öffentlichen Personennahverkehr und einem durchdachten Radwegenetzwerk“. Zudem solle der weitere Ausbau des E-Bike-Verleihsystems sowie eine intelligente Vernetzung verschiedener Formen des Individualverkehrs mit dem ÖPNV zentrale Bestandteile einer Verkehrsstrategie für Wachtberg sein, begründet Kristian Lempa diesen Punkt.

Auch wenn die „Wunschliste der Themen zum Klimaschutz in Wachtberg“ noch lang sei, wolle man nach um nach vorgehen und die Bürger dabei stets mit einbeziehen. Als Einstieg schlagen die Parents for Future vor, an bereits entwickelten Vorschlägen zu den Themen Blühstreifen und Baum-/Grünflächenpatenschaften anzuknüpfen. Gleichzeitig regen sie an, in einem gemeinsamen Gespräch mit dem neue Bürgermeister und der neuen Umweltfachkraft die rasche Umsetzungsmöglichkeit zu prüfen.

Pressemitteilung

Parents for Future

Zahlreiche Flächen von Straßenbegleitgrün können von interessierten Bürger*innen betreut werden, wenn es hierzu ein gemeindliches Konzept und eine patenschaftliche Zuordnung gäbe. Foto: privat

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