Allgemeine Berichte | 02.09.2024

10 Jahre Benefizkonzert „Rock am Sumpf“ am 14. September in Thür

Vier engagierte Bands rocken für einen guten Zweck

Die Schirmherren VG-Bürgermeister Jörg Lempertz (li.) und Pastor Artur Schmitt(re.) freuen sich gemeinsam mit den Veranstaltern auf den 14. September in Thür.  Foto: FRE

Thür. Am 14.09.2024 ist es soweit: Das Benefizkonzert der Kirchengemeinde St. Barbara Mendig (Ehemals Pfarreiengemeinschaft Mendig) „Rock am Sumpf“ feiert sein 10-jähriges Bestehen –wie immer- auf dem Thürer Dorfplatz. Was 2014 aus einem von Sandra Dietrich-Fuchs initiierten Firm Projekt entstand, ist inzwischen zu einer von allen Teilnehmern liebgewonnenen Tradition geworden. Die Schirmherren der Veranstaltung sind Pastor Artur Schmitt und VG-Bürgermeister Jörg Lempertz sowie der Ehrenschirmherr Pastor a.D., Ralf Birkenheier. Der Abend startet um 18:30 Uhr mit einem kleinen Empfang.

Als besonders erfolgreich erwiesen sich auch die Spendensammlungen. So konnten in den vergangenen 10 Jahren ca. 50.000 Euro für gemeinnützige Projekte in der Region investiert werden. Die gesamte Planung und Durchführung des Events mit Kultstatus wird –ebenso wie in den Vorjahren-vom Orga-Team übernommen. Ob Dienst im Getränkewagen oder Essenausgabe, bzw. Auf- und Abbau – alles wird in Gemeinschaftsarbeit erledigt. Unterstützt werden die Ausrichter selbstverständlich auch von Sandra Dietrich-Fuchs.

Selbstverständlich wird es am Abend des 14. September auch wieder „Spendenbändchen“ für je 4,- Euro geben. Die kompletten Einnahmen werden in diesem Jahr an das Café Kunterbunt in Mendig und an die Aktion der Johanniter Unfallhilfe, „Helfen mit Herz“ gespendet.

Im vergangenen Jahr konnte unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Treis, Präsident der SGD Nord, die stolze Summe von 6200,- Euro an die „Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V“ überwiesen werden.

Beachtlich ist ebenfalls, dass das Organisationsteam um Sandra Dietrich-Fuchs immer wieder äußerst talentierte junge Musiker vorstellt, die sich inzwischen einen hervorragenden Namen in der Region erspielt haben. Auch in diesem Jahr ist es dem Orga-Team gelungen, vier sehr gute Musikgruppen aus der Region für das Benefizkonzert zu gewinnen.

Da wäre zum einen die seit 2022 aktive junge Band aus Koblenz mit dem Namen „Wooden Porcelain“. Mit Funky Riffs verpackt in melodischen und emotionalen Alternativ-Rock bietet die Gruppe, die musikalisch zwischen Bands wie den Red Hot Chili Peppers, klassischen Funk- und Blues Acts und modernen Indie-Rock Gruppen angesiedelt ist. Lyrisch werden Themen wie das Erwachsenwerden und die Herausforderungen des Alltags verarbeitet, sowie die Beziehungen zu anderen Menschen zwischen Freundschaft und Liebe. Dabei blitzt jedoch bei vielen ihrer Texte selbstironischer Humor und Wortwitz auf. Die Besetzung: Philipp Becker (Gitarre), Almin Krupic (Bass), Noah Waldecker (Schlagzeug) und Steffen Litzinger (Lead Vocals).

Ein weiteres Hörvergnügen bietet „Badeverbot“. Die deutschsprachige Rock- und Alternative-Band aus Lahnstein steht seit 2019 für eingängige Melodien und Texte, in denen sowohl Tiefgang als auch Humor Anklang finden. Von emotionalen Balladen bis zum kraftvollen Gitarrenriff mischen sich klare, tiefe Bässe zur Gitarre, unterlegt von satten Drums. Abgerundet wird das Ganze durch die warme, facettenreiche Stimme des Leadsängers Philipp Steinert, dessen gesangliches Spektrum von Pop bis Grunge nichts außen vor lässt. Stimmliche Verstärkung bieten Daniel Herrenkind und Yannic Bröder, die mit ihrem Backgroundgesang das Gesamtbild abrunden.

Inzwischen weit über die Region hinaus bekannt dürfte auch die Gruppe „RedDot“ sein, die sich 2014 parallel zu Rock am Sumpf von einer frischen Schülerband zur vielfarbigen Coverband entwickelte und mit ihren leidenschaftlichen Interpretationen ihre eigenen Rock- und Pop-Helden verehrt. Im Repertoire finden sich Schöpfer wie Dylan oder die Beatles, jedoch auch aktuelle Größen wie die Killers oder Coldplay. RedDot, das sind die immer strahlende Theresa Ellerich und Max Hagen an der Leadgitarre, (Bass-), Hannes Heuft als „lebende Stimmgabel“, Jule Schumacher am Piano für die umarmenden Töne und Noah Waldecker als Schlagzeug sicheres Uhrwerk.

Bei den vierten im Bunde handelt es sich um die „Kabujus“ (Katholische Burschenjugend). Die Band wurde anlässlich des von der „Kamäju“ (Katholische Mädchenjugend) initiierten vorweihnachtlichen Mendig „Feuerzauber in Pasturschs Joarten“ gegründet. Mit deutschen Partyklassikern zum Mitsingen und karnevalistischen Ohrwürmern werden Schorsch (Gesang), Manu (Schlagzeug), Stefan (Akkordeon), Sebi (E-Gitarre), Andy (Gitarre und Keyboard sowie Johannes (Bass) die Dorfscheune in Thür am 14. September zum Beben bringen. „Wir freuen uns, dass zahlreiche Politiker und Sponsoren das Benefizkonzert unterstützen und somit gemeinsam mit den auftretenden Bands dazu beitragen dass die Veranstaltung fortgeführt werden kann“, so Sandra Dietrich-Fuchs.

Der Eintritt ist frei!

FRE

Die Schirmherren VG-Bürgermeister Jörg Lempertz (li.) und Pastor Artur Schmitt(re.) freuen sich gemeinsam mit den Veranstaltern auf den 14. September in Thür. Foto: FRE

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