Allgemeine Berichte | 25.08.2025

11 Jahre Benefizkonzert „Rock am Sumpf“ am 13. September

Vier engagierte Bands rocken in Thür für einen guten Zweck

Schirmherr Jörg Lempertz (3.v.rechts) und Ortsbürgermeister Lukas Ellerich freuen sich gemeinsam mit den Veranstaltern auf den 13. September in Thür.  Foto: FRE

Thür. Am Samstag, dem 13. September 2025 ist es wieder soweit: Das Benefizkonzert der Kirchengemeinde St. Barbara Mendig (Ehemals Pfarreiengemeinschaft Mendig) „Rock am Sumpf“ feiert sein 11-jähriges Bestehen –wie immer- auf dem Thürer Dorfplatz vor und in der alten Scheune. Was 2014 aus einem von Sandra Dietrich-Fuchs initiierten Firm Projekt entstand, ist inzwischen zu einer von allen Teilnehmern liebgewonnenen Tradition geworden. Schirmherr der Veranstaltung ist VG-Bürgermeister Jörg Lempertz. „Zahlreiche Akteure sind schon von Anfang an dabei und sorgen immer wieder für eine hervorragende Organisation der bei Jung und alt beliebten Veranstaltung“, so Jörg Lempertz. Auch Lukas Ellerich, Ortsbürgermeister der Gemeinde Thür, zählt zu der Gründungsmannschaft. Besonders erfreut ist er darüber, dass der Thürer Dorfplatz eine ideale Bühne für das Benefizkonzert bietet und „Rock am Sumpf“ für die regionale Kulturszene eine wahre Bereicherung ist.

Als besonders erfolgreich erwiesen sich auch die Spendensammlungen. So konnten in den vergangenen Jahren über 50.000 Euro für gemeinnützige Projekte in der Region investiert werden. Die gesamte Planung und Durchführung des Events mit Kultstatus wird –ebenso wie in den Vorjahren-von einem hervorragend aufeinander abgestimmten Orga-Team übernommen. Ob beim Dienst im Getränkewagen oder bei der Essenausgabe, bzw. dem Auf- und Abbau – alles wird in Gemeinschaftsarbeit erledigt. Unterstützt werden die Ausrichter wie immer auch von Sandra Dietrich-Fuchs.

Selbstverständlich wird es am Abend des 13. September auch wieder „Spendenbändchen“ für je 4,- Euro geben. Die kompletten Einnahmen werden in diesem Jahr an die „Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V“ gespendet.

Beachtlich ist ebenfalls, dass das Organisationsteam um Sandra Dietrich-Fuchs immer wieder äußerst talentierte junge Musiker vorstellt, die sich inzwischen einen hervorragenden Namen in der Region erspielt haben. Auch in diesem Jahr ist es dem Orga-Team gelungen, vier sehr gute Musikgruppen aus der Region für das Benefizkonzert zu gewinnen.

Da wäre zum einen die Partyband „6 in flames“, deren Besetzung aus Rieden und Volkesfeld kommt. Die Band bietet seit 2020 von Rock, Pop und Charts bis hin zu Schlager und Karnevalssongs ein breites Spektrum an und spielt sowohl bei privaten als auch öffentlichen Feiern sowie bei Kirmesveranstaltungen oder –wie kürzlich- beim „Internationalen Rieden Treffen“.

Desweiteren wird die Gruppe „Saitenhiebe“ ihr Können unter Beweis stellen. Die Band aus Koblenz steht für deutschsprachigen Alternativ-Rock. Die beiden Gründungsmitglieder, Schulfreunde und Songwriter Bastian Helbach und Timo Krischer werden durch Doro Schröter (Bass/Cello), Niklas Weber (Schlagzeug) sowie Andreas Kröber (Gesang) komplettiert.

Auf ihrem Erstlingswerk „Wasser“ beschreiben die Musiker ihre Erfahrungen mit der Zerbrechlichkeit von Freundschaften, den Hype von Retro Partys längst vergangener Jahrzehnte oder dem medialen Massenwahn. „Saitenhiebe“: Hier ist der Bandname gleich doppelt Programm. Im Frühjahr 2025 veröffentlichte die Band ihr drittes Album mit dem Titel „Luft“.

Inzwischen weit über die Region hinaus bekannt dürfte auch die Gruppe „RedDot“ sein, die sich 2014 parallel zu Rock am Sumpf von einer frischen Schülerband zur vielfarbigen Coverband entwickelte und mit ihren leidenschaftlichen Interpretationen ihre eigenen Rock- und Pop-Helden verehrt. Im Repertoire finden sich Schöpfer wie Dylan oder die Beatles, jedoch auch aktuelle Größen wie die Killers oder Coldplay. RedDot, das sind die immer strahlende Theresa Ellerich und Max Hagen an der Leadgitarre, (Bass-), Hannes Heuft als „lebende Stimmgabel“, Jule Schumacher am Piano für die umarmenden Töne und Noah Waldecker als Schlagzeug sicheres Uhrwerk.

Bei den vierten im Bunde handelt es sich um die „Kabujus“ (Katholische Burschenjugend). Die Band wurde anlässlich des von der „Kamäju“ (Katholische Mädchenjugend) initiierten vorweihnachtlichen Mendiger Veranstaltung „Feuerzauber in Pasturschs Joarten“ gegründet. Mit deutschen Partyklassikern zum Mitsingen und karnevalistischen Ohrwürmern werden Schorsch (Gesang), Manu (Schlagzeug), Stefan (Akkordeon), Sebi (E-Gitarre), Andy (Gitarre und Keyboard sowie Johannes (Bass) die Dorfscheune in Thür am 13. September zum Beben bringen.

„Wir freuen uns, dass zahlreiche Politiker und Sponsoren das Benefizkonzert unterstützen und somit gemeinsam mit den auftretenden Bands dazu beitragen, dass die Veranstaltung fortgeführt werden kann“, so Sandra Dietrich-Fuchs.

Der Eintritt ist frei!

FRE

Schirmherr Jörg Lempertz (3.v.rechts) und Ortsbürgermeister Lukas Ellerich freuen sich gemeinsam mit den Veranstaltern auf den 13. September in Thür. Foto: FRE

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