SPD-Frauen feierten den 42. Geburtstag von „Petras Lädchen“
Vier gemeinnützige Institutionen freuten sich über eine Spende
Kleider werden entgegengenommen, sortiert und für soziale Zwecke verkauft
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Auch zum 42. Geburtstag von „Petras Lädchen“, dem ehrenamtlich geführten Gebrauchtwarenladen in Bad Neuenahr, wurden die Gäste wieder mit einem reichhaltigen Buffet überrascht, zubereitet von den „Lädchenfrauen“. Petra Elsner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, begrüßte die Festgäste und hob die aktive Arbeit der „Lädchenfrauen“ hervor, die seit 42 Jahren die Kleiderspenden der Bürger entgegennehmen, sortieren und für soziale Zwecke verkaufen. Sie betonte, dass es nur mit dem großen Engagement der „Lädchenfrauen“ möglich war, eine solch große Vielzahl von sozialen Institutionen zu unterstützen. Besonders die Förderung von Kindern, Jugendlichen und Frauen war den SPD-Frauen immer eine Herzensangelegenheit. Petra Elsner begrüßte Ursula Koll und Alexander Simon als neue Ortsvereinsvorsitzenden der SPD und Fritz Langenhorst, den stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden. Natürlich standen auch diesmal wieder Spenden für gute Zwecke im Mittelpunkt der Feier. So konnte Petra Elsner Vertreter von vier gemeinnützigen Institutionen willkommen heißen.
Eine Spende von 1500 Euro nahm der Vorsitzende des Weißen Rings, Gerd Mainzer, entgegen. Er erklärte, dass dieses Geld zur Unterstützung der Aktion „Sicherheit im Alter“ diene solle, um ältere Menschen handlungssicherer zu machen gegenüber möglichen Gewalttaten. Außerdem berichtete er, dass sich der Weiße Ring maßgeblich für eine Weiterentwicklung des Opferentschädigungsgesetzes eingebracht habe, damit in Zukunft auch Opfer schwerer psychischer Gewalt unterstützende Leistungen erhalten können.
Für die Berufsbildende Schule Bad Neuenahr freute sich Daniel Schlich über 1000 Euro und erklärte, dass dieser Betrag zur intensiven Unterstützung der Schüler bei Klassenfahrten genutzt werden würde. Sarah Wessel und Anki Glöde nahmen für OKUJA (Öffentliche Jugendarbeit der Kreisstadt) ebenfalls 1000 Euro in Empfang. Sie berichteten über ihre Zukunftswerkstatt, bei der es darum geht, die Schüler mit ihren Bedürfnissen und Vorstellungen in die Strukturen und Aufgaben der Stadt einzubeziehen. Sie erklärten, dass sie mit der Spende die Arbeit in einem Handy-Workshop für Senioren unterstützen werden.
Für den NABU konnte Andrea Brinkhoff eine Spende von 1000 Euro entgegennehmen. Sie erklärte, dass der Kinder- und Jugendarbeit innerhalb des Vereins ein hoher Stellenwert einzuräumen sei und diese Spende für die Jugendleiterschulung (Juleika) verwendet würde, die junge Menschen ab 18 Jahren befähigt, eine Kinder- und Jugendgruppe innerhalb eines Naturprojekts zu leiten.
