BMW siegt bei der 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
Nürburg. Bei Kaiserwetter und großem Zuschauerinteresse konnte am vergangenen Samstag der MSC Adenau eine perfekte NLS-Veranstaltung durchführen.
Nach dem MSC Sinzig fungierte mit dem MSC Adenau bereits der zweite Veranstalter aus dem Kreis Ahrweiler als Gastgeber eines NLS-Laufes. Damit unterstreichen die regionalen Motorsportclubs ihre wichtige Rolle innerhalb der traditionsreichen Langstreckenserie.
Vom Start weg entwickelte sich bei strahlendem Sonnenschein und besten Streckenverhältnissen ein spannendes und von der Aufholjagd des Manthey-Porsche und HRT-Ford geprägtes Vier-Stunden-Rennen.
Am Ende gewann jedoch der BMW M4 GT3 EVO von Schubert Motorsport, der von Marco Wittmann, Philipp Eng und Robin Frijns pilotiert wurde. Mit diesem Erfolg konnte das Trio bereits im zweiten Rennen für BMW den zweiten Sieg einfahren.
Nach einer beeindruckenden Aufholjagd von den Startplätzen 16 (Manthey-Porsche) und 19 (HRT-Ford) teilten sich die beiden in Meuspath ansässigen Teams die beiden nachfolgenden Podiumsplätze unter sich auf. Mit packenden Zweikämpfen hatten die Piloten der beiden Fahrzeuge zunächst die Zuschauer begeistert, bevor sich Ayhancan Güven mit dem Porsche, zu Beginn der drittletzten Runde am Ford auf die zweite Position vorbeischieben konnte.
Zu Beginn des Rennens sah es zunächst nach dem ersten Gesamtsieg für das Team von Mercedes-AMG GT3 von KCMG aus. Eine 85-Sekunden-Strafe vereitelte jedoch den Erfolg der Piloten um den ehemaligen Formel-Eins-Piloten Kamui Kobayashi, der gemeinsam mit Niclas Krohn, Nicklas Pittard und Edoardo Liberati am Ende auf Position 4 die Zielflagge sahen. David Pittard hatte nach dem Start die Führung verteidigt und diese kontinuierlich bis zur Übergabe des Boliden an Jesse Krohn ausgebaut. In dessen Rennabschnitt, gab es aber eine Reihe von Code-60-Zonen, wovon eine dem Finnen mit gemessenen 114 km/h zum Verhängnis wurde und die erwähnte Strafe zur Folge hatte.
Auch in den weiteren Klassen gab es zahlreiche Höhepunkte für die lokalen Fahrer und Teams aus der Region:
Besonders erfolgreich verlief das Rennen für das Team Black Falcon aus Meuspath. In der SP10-Klasse belegten gleich zwei BMW M4 GT4 EVO des Teams die beiden ersten Plätze. In der AT2-Klasse feierte das Team den Klassensieg mit einem Porsche 911 GT3 Cup. Zudem gelang der Mannschaft in der Cup2-Wertung ein starker zweiter Platz. Abgerundet wurde die Erfolgsserie der Meuspather Mannschaft durch einen Erfolg in der SP9-Pro-AM mit einem weiteren Porsche 911 GT3 R.
In dieser Klasse belegte der Mercedes-AMG GT3 von Ring Racing aus Kelberg der unter anderem von Andreas Gülden aus Reifferscheid pilotiert wurde, die dritte Position.
In der V6-Klasse gewann Schmickler Performance mit einem Porsche 911. Ebenfalls erfolgreich war die Mannschaft aus Bad Neuenahr-Ahrweiler mit einem weiteren Porsche-Einsatz in der SP3T-Klasse. In dieser Klasse belegte zudem der vom Vorsitzenden des MSC Sinzig, Rudi Speich, unter anderem pilotierte Audi TT den dritten Platz.
In der Klasse VT2-RWD komplettierten Malte Tack aus Burgbrohl und seine Fahrerkollegen Manfred und Matthias Röss mit einem dritten Platz im Toyota Supra das starke regionale Gesamtergebnis.
Auffällig war, dass bei der Veranstaltung des MSC Adenau mit nur 15 GT3-Boliden vergleichsweise wenige Teams die Chance zur Vorbereitung ihrer Fahrzeuge für das 24-h-Rennen wahrnahmen. Grund dafür war der Einsatz einiger Teams beim Saisonauftakt der GT World Challenge Europe im französischen Le Castellet. Zu diesen gehörte auch Winward Racing, das in der NLS ansonsten das Fahrzeug von Max Verstappen betreut.
Die NLS-Saison geht bereits am kommenden Wochenende weiter. Im Rahmen der 24-h-Qualifiers stehen zwei weitere Vier-Stunden-Rennen auf dem Programm, mit denen zugleich die erste NLS-Saisonhälfte abgeschlossen wird. BURG
In der Klasse VT2-RWD komplettierte Malte Tack aus Burgbrohl mit einem dritten Platz im Toyota Supra das starke regionale Gesamtergebnis.
Lokale Teams wie Black Falcon und Schmickler Performance dominierten mehrere Klassenwertungen und sorgten für starke Eifel-Ergebnisse. Im Bild der in der V6-Klasse siegreiche Porsche 911 von Schmickler Performance.
Nach dem Sieg in der SP 10 beim zweiten NLS-Lauf mussten Maik Rönnefahrt und seine Mitstreiter beim dritten Rennen das vorzeitige Aus des BMW hinnehmen.
In der Startaufstellung das Team des Audi TT, der unter anderem vom Vorsitzenden des MSC Sinzig, Rudi Speich, pilotiert wird.
