Förderverein des Seniorenbüros „Die Brücke“
Volksliedersingen lockte 150 Senioren ins Kloster
Rhein-Lahn-Kreis. Mehr als 150 Teilnehmer konnte der Förderverein des Seniorenbüros „Die Brücke“ jetzt beim Volksliedersingen in Kloster Arnstein begrüßen - ein Zeichen, dass das Singen bei der älteren Generation sich großer Beliebtheit erfreut. Zunächst waren die Besucher in die Klosterkirche eingeladen, wo Pater Bernhard über die Geschichte des Klosters, insbesondere des bedeutenden romanischen Kirchenbaus, berichtete. Leider werden die Arnsteiner Patres, die seit 1919 im Kloster leben und die Arnsteiner Wallfahrt sowie die Jugendbegegnungsstätte betreuen, das Kloster Ende 2018 verlassen. Nach dem kurzen geschichtlichen Exkurs, schloss Pater Bernhard eine kurze Andacht an, die er mit dem Namen des Seniorenbüros „Die Brücke“ einleitete: „Wir sind aufgerufen“, so Pater Bernhard, „Brücken zwischen den Völkern zu bauen und zu friedlichem Zusammenleben bereit zu sein, so wie es Jesus Christus uns vorgelebt hat.“ Nach dem besinnlichen Teil und dem gemeinsamen Kaffeetrinken eröffneten die „Lahntalmöwen“ unter der Leitung von Hilde Pfaff mit flotten Seemannsliedern das Singen und sorgten damit für die entsprechende Stimmung. Im Wechsel mit dem Chor, begleitet von Akkordeon und Gitarre, sangen die Besucher bekannte Volkslieder, wozu Liedmappen zur Verfügung standen. Verbandsbürgermeister Udo Rau, der begeistert in den Gesang einstimmte, lobte in seinem Grußwort die Veranstalter, dass sie das wertvolle Kulturgut mit solchen Veranstaltungen pflegten, und die große Zahl der Besucher zeige, dass durchaus noch viel Interesse am Singen festzustellen sei. Mit dem Lied „Wenn der Tag zu Ende geht“, das alle gemeinsam im Klosterhof anstimmten, ging ein schöner gut gelungener Nachmittag zu Ende. Allen, die zum Gelingen beitrugen, wurde durch herzlichen Beifall gedankt.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung
des Rhein-Lahn-Kreises
