Remagener Gemeinden feierten die Osternacht
Vom Dunkel ins strahlende Licht
Remagen. Das höchste Fest der Christenheit: Ostern wurde in den Remagener Gemeinden besonders festlich begangen. Die Liturgie führte vom Dunkel ins Helle, von der Trauer des Karsamstags in den Ostermorgen.
Zu Beginn versammelten sich die Christen um das Osterfeuer, an dem die Osterkerze entzündet wurde. Die Kerze ist das Symbol für den auferstandenen Jesus. In einer feierlichen Prozession trugen die Priester die Kerze in die dunkle Kirche und sangen den alten Ruf: „Lumen Christi – Licht Christi“. An der Osterkerze wurden die kleinen Lichter der Gläubigen entzündet, sodass die Kirchen bald in ein Lichtermeer getaucht wurden.
Nach den Lesungen, die von der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen berichteten, wurde das Osterkreuz aus dem Heiligen Grab erhoben und in den Chorraum der Kirchen gebracht. Als Zeichen des Sieges Jesu über den Tod wurde es mit einem roten Siegesschal geschmückt. In der Tauffeier wurde das Osterwasser gesegnet. In der Remagener Osternacht gab es eine große Freude für die ganze Gemeinde. Eine erwachsene Taufbewerberin wurde getauft und gefirmt. Ebenso feierlich wurde eine Frau wieder in die Kirche aufgenommen.
Nach der eindrucksvollen Feier trafen sich die Menschen noch spät in der Nacht zu einem Osterempfang bei Wein, Ostereiern und Pizza. Pfarrer Frank Klupsch dankte vor allem den Messdienerinnen und Messdienern, aber auch allen Helferinnen und Helfer und Mitwirkenden, die eine würdige Feier der drei österlichen Tage ermöglicht hatten.
