Allgemeine Berichte | 18.02.2025

Nach einem plötzlichen Todesfall: Katzen suchen dringend ein neues Zuhause

Vom geliebten Haustier zum Notfall

Mimmi.

Kreis Ahrweiler. Ein älteres Ehepaar, 80 und 79 Jahre alt, meldete sich verzweifelt. Ihre 51-jährige Tochter war plötzlich verstorben – zurück blieben vier Katzen, die sie über alles geliebt hatte.

Doch das Schicksal meinte es noch schlimmer. Als die Polizei den Todesfall aufnahm, wurde trotz Proteste das Zimmer der Verstorbenen versiegelt – mit einer der Katzen darin. Das verängstigte Tier hatte sich während des Einsatzes versteckt. Obwohl die Polizei zugesichert hatte, das Siegel am nächsten Morgen zu entfernen, geschah nichts. Die Katze blieb den ganzen Tag ohne Futter, Wasser und Toilette eingesperrt.

Erst am folgenden Abend öffnete der verzweifelte Partner der Verstorbenen vorsichtig das lose befestigte Siegel, um das Tier zu versorgen. Doch die Katze war so verängstigt, dass sie das Zimmer nicht verließ.

Die Situation verschärfte sich weiter. Der schwer kranke Partner hatte sich nach Kräften um die Vierbeiner gekümmert, musste nun aber innerhalb von drei Tagen in ein Pflegeheim oder Hospiz umziehen.

Vier Katzen standen plötzlich ohne Zuhause, ohne Versorgung und ohne Perspektive da.

Für die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. war klar, dass sofort gehandelt werden musste. Der Verein nahm Mimmi (15 Jahre), Bubi (8,5 Jahre), Amun (sieben bis acht Jahre) und die taube Alina (8–9 Jahre) auf. Doch schnell wurde deutlich, dass die Vier dringend medizinische Hilfe benötigten.

Eine der Katzen war stark geschwächt, zwei litten unter massivem Übergewicht. Offenbar hatte die Pflege in den letzten Monaten nicht mehr ausreichend stattfinden können. Tierarztbesuche waren vermutlich nicht mehr regelmäßig möglich gewesen. Zudem war bei allen eine dringende Zahnsanierung notwendig, um Schmerzen zu vermeiden.

Die tierärztliche Behandlung und Versorgung dieser vier Schützlinge verursacht hohe Kosten. Damit sie eine zweite Chance auf ein liebevolles Zuhause erhalten, wird Unterstützung benötigt.

Jede Spende hilft, um Mimmi, Bubi, Amun und Alina die dringend notwendige medizinische Versorgung zu ermöglichen.

Spendenkonto: Volksbank RheinAhrEifel eG, IBAN: DE61 5776 1591 0416 1258 00, Verwendungszweck: „Hilfe für Mimmi & Co“.

Die Vier dürfen nicht vergessen werden. Jede Spende zählt.

Kontakt: Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V., Hotline: 02646 915928, www.katzenschutzfreunde.de.

Bubi.

Bubi.

Amun.

Amun.

Alina.

Alina.

Mimmi.

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