Kreativwerkstatt „moving idea“
Von Glückssteinen und Knopfengeln
Wachtberg-Arzdorf. Was haben Beton, Stoffe, Garn, Steine und Knöpfe gemeinsam? Eigentlich nichts! Es sei denn, kreative Menschen zeigen im Rahmen der 12. Wachtberger Kulturwochen in einer Gemeinschaftsausstellung in der Kreativwerkstatt „moving idea“ von Angela und Marco Düster, was man alles daraus machen kann. Allen voran die Gastgeber Angela und Marco Düster, die bereits zum fünften Mal bei den Wachtberger Kulturwochen mitwirkten, mit ausgefallenen, aus flüssigem Beton gefertigten Windlichtern, Schalen oder auch Schmuck. Bei der Herstellung verwenden die beiden Künstler verschiedene Arten von Beton und Techniken, sodass wahlweise Kunstwerke mit glattem Beton und auch rauem, stark strukturiertem Beton entstehen. Der eigentliche Hingucker sind die mit dezenten bis schillernden Farben oder auch Ornamenten ausgelegten Innenflächen. Die ebenfalls aus Beton – was an sich ja sehr schwer klingt – hergestellten Anhänger sind fast schon filigran. Sehenswert im Atelier in Arzdorf sind auch die ebenfalls aus Beton gefertigten Stücke - wie beispielsweise eine antik anmutende Uhr und die beeindruckende Muschel --, die nach dem Trocknen mit Rostfarbe überzogen und mit Shabby-Chick-Technik bearbeitet werden. Das Künstlerehepaar verwendet vorwiegend so genanntes Maya-Gold, eine wetterfeste Farbe, sodass die ausgefallene Kunstwerken drinnen wie draußen eine wundervolle Dekoration darstellen. Das kreative Potenzial der Eltern haben Lia und Jona Düster geerbt. Stolz präsentierten die beiden jungen Künstler zusammen mit Freundin Sara Pischel ihre selbst gestalteten Kunstwerke. Leidenschaft der Kinder ist das Steine sammeln und mit Steinlack bearbeiten; sie freuten sich, dass sie mit ihren „Glückssteinen“ die Gäste begeistern konnten. Begeistern konnte auch Melanie Pischel mit ihren selbst kreierten und genähten Babysachen. Ihre ausgefallenen Hosen, Jäckchen und Mützen reizten jede Mutter und Oma (und die, die es noch werden wollen), sich gleich mit den wundervollen Sachen einzudecken.
Helena Merz und Susanne Niemz präsentierten Schmuck und Handarbeiten für große und kleine Leute. Helena Merz zeigte anschaulich, wie sie ihre Schmuckstücke herstellt und dank Häkeltechnik fröhlich bunte Armbänder entstehen lässt. Der Wegwerfmentalität entgegenwirken will vor allem Susanne Niemz. Im Rahmen der Ausstellung zeigte sie, wie aus alten Knöpfen zarte Engel und alten Weggläsern, dekorativ umhäkelt, wundervoll strahlende Windlichter entstehen.
Pressemitteilung der
Gemeinde Wachtberg
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- Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!
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