Allgemeine Berichte | 19.07.2023

Netzwerk Kindeswohl in Koblenz: 14 Jahre engagierter Kinderschutz

Von Pandemien bis Klimawandel: Lösungen für Kinder und Jugendliche diskutiert

Die Expertinnen und Experten aus dem Netzwerk Kindeswohl für Krisen im Kindes- und Jugendalter. Foto: Stadt Koblenz/Johann von Hilchen

Koblenz. Seit 14 Jahren ist das Netzwerk Kindeswohl in Koblenz aktiv darum bemüht, den Kinderschutz in der Stadt zu verbessern. Dieses Engagement wurde kürzlich bei der 14. Netzwerkkonferenz mit über 150 Teilnehmer:innen aus verschiedenen Berufsfeldern verdeutlicht. Dies zeigt das breite Interesse und die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks Kindeswohl.

Die Herausforderungen, mit denen Kinder, Jugendliche und ihre Familien konfrontiert sind, haben in der Corona-Pandemie neue Höhen erreicht. Doch auch abseits von Pandemien gibt es viele Krisen, die junge Menschen belasten: Elterntrennungen, Krankheiten der Eltern, Stress in der Schule, in Freundschaften oder im Internet, sowie gesellschaftliche Probleme wie Rassismus, Migration, Krieg oder Klimawandel. Das Wohl der jungen Menschen zu schützen und zu fördern ist eine Aufgabe der Erwachsenen. Dabei ist die Unterstützung und Zusammenarbeit im Netzwerk Kindeswohl, um gemeinsam Lösungen für Kinder zu finden, von großer Bedeutung, betonte Bürgermeisterin Ulrike Mohrs bei der Eröffnung der Konferenz.

Während der Konferenz fanden 16 Gesprächsrunden statt, jede davon widmete sich einer spezifischen Krise im Kindes- und Jugendalter. Expert:innen aus dem Netzwerk leiteten die Teilnehmer:innen an und arbeiteten gemeinsam an Lösungsansätzen. Professorin Dr. Kathinka Beckmann von der Hochschule Koblenz trug mit ihrem Vortrag wichtige Hintergrundinformationen zum Thema bei.

Bürgermeisterin Mohrs, die Koordinatorin des Netzwerks Kindeswohl, Sabine Schmengler, und Mitglieder des Stadtrates dankten allen Netzwerkpartner:innen für ihre ausgezeichnete Zusammenarbeit und betonten, dass das Engagement der einzelnen Partner die Grundlage für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit ist - ein Merkmal, das in Koblenz beispielhaft umgesetzt wird. BA

Die Expertinnen und Experten aus dem Netzwerk Kindeswohl für Krisen im Kindes- und Jugendalter. Foto: Stadt Koblenz/Johann von Hilchen

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
  • K. Schmidt: Das "Sicherheitskonzept" überzeugt. Ein Polizeieinsatz, "geringe Anzahl" Rettungsdienst, keine Feuerwehr nötig. Im Haushaltsplan 2025 hatte Boppard 10.000 Euro für ein Sicherheitskonzept vorgesehen, in...
Titelanzeige
Familienfest freiwillige Feuerwehr Ringen-Bölingen am 01.05.26
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0253#
Innovatives rund um Andernach
Gesundheit im Blick
Gegengeschäft
Empfohlene Artikel
Die „Koppelaner“ bedanken sich bei Magdalene und Ralf Ueberall, die die Kosten des Frühstücks gespendet haben.  Foto: Ralf Ueberall
30

Rheinbreitbach. Seit vielen Jahren pflegen und reinigen die „Koppelaner“ das Koppel-Plateau und die umliegenden Fußwege „Weinbergsweg“ und „Unterm Heilig“. Die „Koppelaner“, eine ehrenamtliche Gruppe von 25 rüstigen Rentnern, trafen sich Anfang April und eröffneten voller Tatendrang und bei Sonnenschein auf dem Koppel-Plateau die Pflegesaison. Es wurden fleißig die Beete neu bepflanzt und alles herausgeputzt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ sowie der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Fotos: Stadt Rheinbach
20

Zweite Dammbauaktion stärkt Hochwasserschutz im Rheinbacher Stadtwald

Bürgerengagement und Fachplanung greifen beim Wasserrückhalt ineinander

Rheinbach. Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ sowie der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Nach der ersten Aktion im Mai 2025 knüpft die diesjährige Maßnahme an die gewonnenen Erfahrungen an und entwickelt den Ansatz konsequent weiter.

Weiterlesen

Symbolbild.
130

Astrologische Vorschau für die KW 19: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 4. bis 10. Mai 2026

Die zweite Maiwoche bringt spürbar mehr Licht, mildere Abende und eine zunehmende Dynamik im Alltag. Mit dem Übergang in die wärmere Jahreszeit verschieben sich Prioritäten: Außenaktivitäten gewinnen an Bedeutung, Beziehungen werden intensiver beleuchtet und berufliche Entwicklungen nehmen Fahrt auf. Gleichzeitig zeigen sich bei einigen Sternzeichen auch Spannungen zwischen Aufbruchsstimmung und innerer Unruhe.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Ralf Schweiss
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Imageanzeige
Hausmeister, bis auf Widerruf
Dauerauftrag 2026
Gesundheit im Blick
Gesundheit im Blick
Gesundheit im Blick
Gesundheit im Blick
Verwaltung Immobilien
100 Jahre Eifelverein Dernau
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring