Allgemeine Berichte | 24.10.2023, 11:11 Uhr

Gemeinsames Wachstum: Der Gemeinschaftsgarten an der Villiper Flüchtlingsunterkunft

Von „Schesnok“ bis „vitunguu saumu“

Gartenprojekt: Gemeinsam legen Geflüchtete und Wachtberger Ehrenamtler ein Beet an.  Foto: Gemeinde Wachtberg/ka
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Wachtberg-Villip. An der Flüchtlingsunterkunft in Villip entsteht ein Gemeinschaftsgarten, der nicht nur Erde, sondern auch Menschen verschiedener Kulturen miteinander verbindet. Unter dem Wort „Schesnok“, das „Knoblauch“ auf Russisch bedeutet, sowie seiner Suaheli-Entsprechung „vitunguu saumu“, haben Bewohner der Unterkunft gemeinsam mit ehrenamtlich engagierten Bürgern aus Wachtberg ein großes Beet angelegt. Dort wurden bereits Reihen gezogen und Knoblauch sowie Zwiebeln eingepflanzt.

Das Projekt ist ein Gemeinschaftswerk, an dem Menschen jeden Alters und unterschiedlichster Herkunft teilnehmen. Künftig sollen auch Obstbäume und Weinreben für Beschattung und Ernte sowie Hochbeete hinzukommen. Es ist ein nachhaltiges Projekt in vielerlei Hinsicht: Es fördert nicht nur den Anbau gesunder Nahrungsmittel direkt vor der Haustür, sondern auch das Miteinander von Menschen verschiedener Kulturen.

Die Finanzierung des Gemeinschaftsgartens wird durch Fördermittel aus dem Programm „2000x1000“ des Landes NRW ermöglicht, die vom Ukraine-Helferkreis Niederbachem beantragt wurden. Darüber hinaus fließen 500 Euro aus dem kürzlich gewonnenen Integrationspreis des Rhein-Sieg-Kreises in das Projekt ein. Bio-Landwirt Martin Hagemann unterstützt das Vorhaben ehrenamtlich sowohl fachlich als auch tatkräftig. BA

Gartenprojekt: Gemeinsam legen Geflüchtete und Wachtberger Ehrenamtler ein Beet an. Foto: Gemeinde Wachtberg/ka

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