Musikschule Voreifel „Muschel Getuschel“ im Rheinbacher Stadttheater
Von Sehnsucht, Abenteuer und neuen Ufern
Mit großem Erfolg wurde das Musikmärchen der Kinderchöre aufgeführt
Rheinbach. Im ausverkauften Rheinbacher Stadttheater am Städtischen Gymnasium in Rheinbach wurde an zwei aufeinanderfolgenden Tagen am 20. und 21. Mai von den Kinderchören der Musikschule Voreifel das Musikmärchen „Muschel Getuschel“ aufgeführt. An den beiden Tagen spielten insgesamt rund 200 Kinder mit, darunter die Kinder der Musikalischen Früherziehung aus Buschoven, Odendorf, Meckenheim, Rheinbach, Neukirchen, Flerzheim, Heimerzheim, Morenhoven sowie des Integrativen Kindergartens Rheinbach und der Kinder- und Jugendchor der Musikschule Voreifel sowie der Schulchor der Katholischen Grundschule Merzbach. Die musikalische Begleitung übernahm das Jugendensemble „Schlagfertig“ mit Luisa Justen und Wiktoria Makarewitsch (Akkordeon), Ida Alfert und Franca Hiß (Klarinette), Greta von Wnuck-Lipinski (Klavier), Emilia Justen (Querflöte) und David Bruns (Percussion). Konzeption, Arrangements und Umsetzung stammten von Dorothea Finke, Fachbereichsleiterin für Elementare Musikpädagogik der Musikschule Voreifel. Erzählt wurde bei dem Märchenmusical (Bühnenbild: Dorothea Finke und Angelika Patalas / Ton und Licht: Andrew Noah Cap und Arved Finke / Koordination hinter der Bühne: Teresa Fuinhas Gehrke sowie weitere zahlreich emsig helfende Eltern) die Geschichte einer kleinen Muschel (vorgetragen von Ranja Haupt am Samstag und Ida Schön am Sonntag) und ihrer Sehnsucht nach Musik und der großen weiten Welt. Ihr Zuhause befindet sich in den tiefsten Tiefen des Meeres, umgeben von Dunkelheit und unbekannten, schimmernden Fischen. Verzaubert von den Gesängen der Wale, träumt sie davon noch mehr, ganz andere Musik zu hören.
Doch wie? Ist sie doch eingeklemmt zwischen zwei Felsen. Unerwartet kommt eine Gruppe gespenstisch anmutender, leuchtender Meerwesen vorbei und befreit die kleine Muschel – ihre Reise ins große Abenteuer nimmt ihren Lauf. Ihr Weg führt sie vorbei an tanzenden, singenden Seesternen und vielen bunten kleinen Fischen.
Schließlich verfängt sich die kleine Muschel in einem Netz und landet an Bord eines Fischerbootes, wo sie nun nicht nur den hellen Sonnenschein kennenlernt, sondern auch die Menschen in Gestalt von Seeleuten. Tanzende Fischer und seitwärts schreitende, mit ihren Scheren klappernde Krebse sind weitere fröhlich bunte, musikalische Stationen der kleinen Muschel bis sie schließlich das Ufer erreicht und auf dem Festland sich von dem Gesang der Nachtigal (Blockflöte: Johanne Wollowski) verzaubern lässt und ihre Reise vorerst beendet. Als Erzähler führte auch bei dieser Aufführung Karl Hempel , der ehemalige Leiter der Musikschule Voreifel, durch die Geschichte. Als er zum Schluss der Aufführung alle großen und kleinen Akteure auf die Bühne bat, wurden diese vom Publikum mit begeistertem und lang anhaltendem Applaus zum Abschluss empfangen.
