Allgemeine Berichte | 15.01.2026

Die Sternsinger besuchten die Gemeinden Acht, Arft, Nettehöfe, Niederwelschenbach und Welschenbach

Von Tür zu Tür, von Haus zu Haus, die Sternsinger brachten den Segen hinaus

Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen gingen in ihren prächtigen Gewändern bei winterlichen Temperaturen und Schneefall durch die Dörfer.

VG Vordereifel. Der Heimat- und Kulturverein „Arft-Nettehöfe“ machte sich Ende des Jahres 2025 auf die Suche nach mitmachenden jungen Menschen, die wieder traditionell als Sternsinger unterwegs sein möchten, um den Segen zu bringen und Spenden für bedürftige Kinder zu sammeln. Die Aktion 2026 fand unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ statt. Die Aktion richtete den Fokus auf Bangladesch, wo Kinderarbeit leider noch immer ein großes Problem darstellt, und möch¬te auf das Recht der Kinder auf Bildung und ein gesundes Aufwachsen aufmerksam machen, indem sie sich gegen die Ausbeutung durch Kinderarbeit einsetzt.

Bevor die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in ihren prächtigen Gewändern bei winterlichen Temperaturen und Schneefall in den Dörfern zur Tat schreiten konnten, trafen sie sich am Samstag, dem 3. Januar 2026, um 8.30 Uhr an der Arfter Dorfkapelle „Heilige Dreifaltigkeit“; dort wurden sie von Herrn Diakon Nober empfangen, mit dem Segen Gottes versehen und in die Ge-meinden ausgesandt; er wünschte allen Teilnehmenden viel Spaß und gutes Gelingen!

Mit den gesungenen Strophenzeilen „Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gotten Hand. Wir wünschen Euch ein gesegnetes Jahr, Caspar, Melchior und Balthasar“ und dem Anbringen der Klebestreifen mit dem Schriftzug 20*C+M+B+26 (Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ = „Christus segne dieses Haus“) an den Haustüren, wurde der Se¬gen Gottes für das neue Jahr von Haus zu Haus getragen und um Spenden gebeten. Viele Dorfbe¬wohner öffneten ihre Türen und unterstützten das Engagement der Sternsinger. Sie zeigten sich dankbar und glücklich über ihr Erscheinen und honorierten es mit jede Menge Süßigkeiten und großzügigen Spenden für die diesjährige Aktion. Damit bekundeten sie ihre Wertschätzung und würdigten besonders die ehrenamtliche Arbeit der jungen Menschen, denn der Einsatz der Stern¬singer hilft dabei, dass unsere Welt ein besserer Ort für alle Kinder wird.

Die Teilnehmenden wurden wieder mit Snacks und Getränken versorgt; um die Mittagszeit ging es ins Pfarrhaus Langenfeld zu einem Zwischenstopp, wo sich alle aufwärmen, stärken und sich eine kleine Verschnaufpause gönnen konnten. Das gemeinsame Mittagessen wurde heuer von der Pfarrei Langenfeld St. Jodokus gespendet; es gab Brötchen und Würstchen, Kalt- und Warmgetränke, weiterhin wurden noch zwei Kuchen gespendet. Und so konnten sich alle eine kurze Pause gönnen und für die „zweite Runde“ stärken.

Am Abend dann fand in der Pfarrkirche „St. Quirinus“ noch ein Dankgottesdienst für alle Sternsinger statt. Hier nahmen die Teilnehmenden für ihre großartige Arbeit das von Seiten der Kirche ausgesprochene verdiente Dankeschön persönlich entgegen.

Mit ihrer Teilnahme haben die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im Alter zwischen 6 und 20 Jahren wieder einmal gezeigt, dass man nie zu alt oder zu jung für diese Aktion ist und es auch nicht darauf ankommt, in welchen Orten man unterwegs ist, sondern dass der Grundgedanke der ganzen Aktion zählt, nämlich sich für die Schwächsten dieser Welt zu engagieren und einzusetzen.

Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen gingen in ihren prächtigen Gewändern bei winterlichen Temperaturen und Schneefall durch die Dörfer.

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  • Kiefer: Wenn ich sehe wie viele von Landershofen runter nach Ahrweiler ohne Beleuchtung fahren dann wird es mir schlecht. Jeden Morgen dasselbe Spiel

Sternsinger bringen Segen

  • Ulrich Manns : Sehr beeindruckend das Engagement! Eine schöne Kultur, die man unbedingt unterstützen sollte. Danke an alle Beteiligten ???
  • Anne: Wie gut, das jetzt keine Dorfkirmes ist am 19. Januar. Da gäbe es dann eher ein traditionelles Hahneköppen in ausgelassener Stimmung unmittelbar neben dem Tatort anstatt einer Mahnwache…
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