Allgemeine Berichte | 17.04.2024

„NordArt 2024“: Sonderprojekt des Wachtberger Kinetikkünstlers Willi Reiche

„Von der Wiege bis zur Bahre“

Aufgrund des Vorhabens, in Remagen eine eigene „Kunstmaschinenhalle“ zu initiieren, hat Reiche in den vergangenen Jahren von einer Bewerbung für die immerhin etwa 600 Kilometer entfernte „NordArt“ abgesehen. Umso größer war daher seine Freude, dass seine für 2024 eingereichte Bewerbung mit der zwölfteiligen Installation „Von der Wiege bis zur Bahre“ von Jury und Kuratoren zu einem der vier Sonderprojekte auserkoren wurde. Fotoquelle: tagedo design

Wachtberg.Im Jahr 2024 feiert die „NordArt“ ihr 25-jähriges Jubiläum und wartet gleich mit vier Sonderprojekten auf, davon zwei Soloprojekte: „A Sense of Place“ - Malereiprojekt von Paul Critchley (https://paulcritchley.com) und „Von der Wiege bis zur Bahre“ - eine kinetische Interpretation von Willi Reiche (https://kunstmaschinen.de/).

Der Wachtberger Kinetikkünstler Willi Reiche nimmt in diesem Jahr bereits zum siebten Mal an der „NordArt“ teil. Erstmalig beworben hatte er sich für eine Teilnahme im Jahr 2007 - und die Begeisterung für diesen außergewöhnlichen Ausstellungsort war groß. So hat Reiche sich mehrfach beworben und seine kinetischen Werke in den ehemaligen Gießereihallen der Carlshütte mit sagenhaften 22.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert. Mit der kinetischen Außenskulptur „Holy Prong“, die heute im „Moving Art Garden“ in Bonn steht, war Reiche zudem im 80.000 Quadratmeter großen Skulpturenpark der „NordArt“ vertreten.

Aufgrund des Vorhabens, in Remagen eine eigene „Kunstmaschinenhalle“ zu initiieren, hat Reiche in den vergangenen Jahren von einer Bewerbung für die immerhin etwa 600 Kilometer entfernte „NordArt“ abgesehen. Umso größer war daher seine Freude, dass seine für 2024 eingereichte Bewerbung mit der zwölfteiligen Installation „Von der Wiege bis zur Bahre“ von Jury und Kuratoren zu einem der vier Sonderprojekte auserkoren wurde.

Die kinetische Installation, die im Frühjahr 2023 erstmalig im rundum verglasten Hans-Schmitz-Haus in Rheinbach zu sehen war, wird nun unter gänzlich anderen Voraussetzungen präsentiert: In einem 11 x 8 Meter umfassenden Raum mit dunklen Wänden können sich die Besucher*innen von Objekt zu Objekt „tasten“, indem sie den jeweiligen Taster drücken und das kinetische Werk dahinter vorübergehend in Bewegung setzen. Bei Bedarf führen QR-Codes auf die eigens angelegte Seite kunstmaschinen.de/nordart2024 mit kurzen Erläuterungen zum aufgerufenen Hashtag.

Die eigenwilligen Inszenierungen aus ausgedienten Gegenständen greifen verschiedene Aspekte des menschlichen Daseins auf - bezugnehmend auf prägende Phasen und Ereignisse, Beruf und Freizeit, Fortschritt, Konsumverhalten und vieles mehr.

Die Betrachter*innen werden mitgenommen auf eine amüsante Reise „von der Wiege bis zur Bahre“ mit Bewegungen, bizarrem Schattenspiel, Klängen und skurrilen Konstruktionen, die sich oftmals erst bei genauerem Hinsehen erschließen und in denen Jede/Jeder Anknüpfungspunkte zum eigenen Leben entdeckt. Und trotz eines Hauchs von Sarkasmus überwiegt eine humorvolle Leichtigkeit.

Neben der „NordArt“ in Schleswig-Holstein ist Willi Reiche in diesem Jahr noch an folgenden Ausstellungen beteiligt: „CHRONOMANIA“ vom 16. März bis 28. Juli im Schloss Untergröningen, mit der Skulptur „Blowin‘ in the wind“, Baden-Württemberg Skulpturen im Park „Tour & Taxis“, Brüssel: mit der Skulptur „Ganz große Bühne - kleiner Strahl“ bis Ende 2024 International Art Exhibition of Visual Arts im Oktober 2024, Villa Filippo Farsetti, Santa Maria di Sala, Venice/Italy mit drei kinetischen Objekten.

Alle Informationen zur „NordArt“ und weiteren Veranstaltungen in der Carlshütte: https://www.nordart.de/.

Pressemitteilung tagedo design

Aufgrund des Vorhabens, in Remagen eine eigene „Kunstmaschinenhalle“ zu initiieren, hat Reiche in den vergangenen Jahren von einer Bewerbung für die immerhin etwa 600 Kilometer entfernte „NordArt“ abgesehen. Umso größer war daher seine Freude, dass seine für 2024 eingereichte Bewerbung mit der zwölfteiligen Installation „Von der Wiege bis zur Bahre“ von Jury und Kuratoren zu einem der vier Sonderprojekte auserkoren wurde. Fotoquelle: tagedo design

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