Die Eheleute Hermann und Hedwig Faßbender feiern „Diamantene Hochzeit“
Vor 60 Jahren das Ja-Wort gegeben
Der 21. August ist für die Familie Faßbender ein sehr schöner Tag
Pillig.Vor sechzig Jahren, im August 1961, haben sich die Eheleute Hermann und Hedwig Faßbender aus Pillig in der Pfarrkirche „St. Firminus“ das Ja-Wort gegeben. Anschließend wohnte die Familie einige Jahre in Mayen bis zur Fertigstellung ihres neuen Wohnhauses in Pillig. Drei Kinder wurden geboren, doch leider starb der jüngste Sohn in seinem sechsten Lebensjahr infolge eines Unfalles. Hedwig Faßbender, geboren in Pillig, hat Fleischereifachverkäuferin im Familienbetrieb ihres Onkels in Mainz gelernt und arbeitete auch später in diesem Beruf. Hermann Faßbender, geboren in Anschau, hat seine Verwaltungslehre beim Amt Mayen – Land in Mayen, heute –„Vordereifel“, absolviert und später auch seine Beamtenlaufbahnprüfungen erarbeitet, verblieb dort, bis er im Zuge der Verwaltungsreform zum Bauamt der Stadt Mayen wechselte. Ein weiterer Wechsel ergab sich später zur Verbandsgemeinde Untermosel, verblieb dort bis zur Pensionierung. Hedwig Faßbender, hatte ehrenamtliche Tätigkeiten in ihrem Geburtsort Pillig zeitweise übernommen, mit dabei in der Frauengemeinschaft, bei den Möhnen, in der Kirche als Lektorin und Küsterin und in der Seniorenbetreuung, dabei einige Jahre im Seniorenheim St. Johannes in Mayen. Private Hobbys waren und sind teilweise heute noch die Hand- und Gartenarbeit, Kochen, Backen und die Hausarbeiten. Für Hermann lagen ehrenamtliche Tätigkeiten bei Vereinen, VdK, Feuerwehr und Schützen, Arbeiten in Bausachen der örtlichen Pfarrkirche und Gemeinde Pillig. Mitglied im Verbandsgemeinderat Maifeld und zeitweise Mitglied im Bau- und Planungsausschuss in der Zeit von 1974 bis 1989, Mitglied im Ortsgemeinderat Pillig von 1974 bis 1979 und Ortsbürgermeister in Pillig von 1984 bis 2004. Zu seinen Hobbys zählte leidenschaftlich seit 1971 auch die Jagd. Arbeitsbemühungen führten zu „Erfolgen“, so Hermann Faßbender, so unter vielem Anderen der Dorfentwicklungsplan, Kanalisation, Straßenplanungen, Flächennutzungsplan-, Landschafts- und Bebauungspläne, Dorfplatz, innerörtliches Straßennetz, der Dorfplatz, Feuerwehrgerätehaus mit Mehrzweckraum (Gemeinschaft mit der Pfarrei), Sanierung und zweiter Gruppenraum in der Kindertagesstätte, Friedhofsgestaltung mit neuer Friedhofskapelle, Erneuerung der Dorfbrunnen, Kinderspielplatz, Sportplatz, Rad- und Wanderweg Pillig – Pyrmont (Elztal), zudem eine Breitbandverkabelung, Straßenbeleuchtung mit Erdverkabelung, örtliche Gasversorgung, usw., mit dabei auch eine Wappenänderung, erstmals eine Wappenfahne und eine Dorf- und Bildchronik. Die Aktivitäten in der Gemeinde und bei den Vereinen wurde vielseitig anerkannt und mit vielen Meriten bestätigt, darunter gehörte auch die Verleihung des „Ehrentellers der Gemeinde Pillig“. Bedauerlich bleibt ihm, dass der notwendige Grunderwerb für die Trasse des geplanten Radweges zwischen Pillig und Naunheim nicht“ komplett vollzogen werden konnte.
Als Reporter für „BLICK aktuell“ im Einsatz
Der Jubilar, Hermann Faßbender war einst „einer von uns“. Denn über 20 Jahre lang fungierte er als „Fliegender Reporter“ für die Heimatzeitung „BLICK aktuell“. Auf dem Maifeld, oder gar an der Untermosel war er bekannt wie der sprichwörtliche „Bunte Hund“. Durch seinen Einsatz mit Stift und Kamera, informierte er über viele Jahre die Leserinnen und Leser dieser Region. Schön, wenn es bei so manchen Festivitäten hieß: „Wir können anfangen, der Hermann ist da“. Den Glückwünschen durch Kinder, und zwei Enkel zum Jubelfest der Eheleute, schließt sich, neben sicherlich vielen Gratulanten, auch die Heimatzeitung „BLICK aktuell“ an.Bernd Schmitz
