Rollende Waldschule zu Gast an der Petrus-Mosellanus-Grundschule in Bruttig-Fankel
Vor der Schule bei den wilden Tieren
Bruttig-Fankel. Keine Angst vor wilden Tieren haben die Jungen und Mädchen der Petrus-Mosellanus-Grundschule in Bruttig, denn kürzlich konnten sie einmal hautnah Wildschwein, Hirsch, Biber, Igel und Eulen erleben: Der Vorsitzende der Kreisjagdgruppe Cochem-Zell, Franz-Josef „Josi“ Becker und die Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit und Brauchtum Wilma Wagner waren mit der Rollenden Waldschule zu Gast bei den Grundschülern.
Klassenlehrerin Yvonne Simon hatte die Drittklässler im Unterricht bestens auf diesen Termin vorbereitet, denn die Knirpse wussten schon sehr viel über die Flora und Fauna unserer Wiesen und Wälder.
„In Vorbereitung auf die Waldjugendspiele haben die Kinder einiges über unserer Natur bereits erfahren“, so die Pädagogin. „Jetzt sollen sie den letzten Schliff in Tierkunde bekommen.“ Aufmerksam verfolgten die Jungen und Mädchen die Erklärungen der beiden Jäger, die zusammen mit zwei Rauhaar-Dackeln und einem Labrador an die Mosel gekommen waren. Jungteckel „Norne“ gefielen dabei die vielen Streicheleinheiten der Grundschüler besonders. Franz-Josef Becker beschrieb die wichtigsten Merkmale der ausgestopften Wildtiere, die fast alle dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen sind. Broschüren und Infotafeln ergänzten anschaulich und Wilma Wagner wusste viel über Kleintiere, Vögel und Insekten zu berichten. Beide beantworteten viele Fragen und gaben gerne ihr Wissen über Reh und Hirsch, über Wildkatze und Uhu weiter, wobei die Kinder auch einmal die Präparate anfassen durften. Die Unterrichtsstunde im Freien war schnell vorbei, ehe sich die beiden Jäger mit kleinen Stickern für jeden wieder verabschiedeten und den Drittklässlern viel Erfolg bei den Waldjugendspielen wünschten. -TT
„Norne“ legt sich für Streicheleinheiten auch gerne mal auf den Rücken.
