Allgemeine Berichte | 29.10.2021

Turnerschaft Bendorf 1861/1890 e.V.

Vorbilder des Ehrenamts

v.l.n.r. Dominik Pretz (Ehrenamtsförderpreisträger 2021), Christoph Mohr (Bürgermeister) und Paul Schmidt (Träger des städtischen Wappentellers 2021). Foto: privat

Bendorf. Der eine ist seit über 48 Jahren ehrenamtlich für den Handball im Einsatz. Der andere noch nicht ganz so lange, dafür umso vielfältiger für die Vereinswelt im Bendorfer Raum unterwegs. Im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Bendorf wurden kürzlich die zwei TSB-Verantwortlichen Paul Schmidt und Dominik Pretz für ihr Engagement geehrt. Bürgermeister Christoph Mohr hatte einiges vorzutragen, um die letzten Jahrzehnte ehrenamtliche Arbeit von Paul Schmidt ansatzweise Revue passieren zu lassen: Er wurde bereits zahlreiche Male im Rahmen der Mannschaftssport-Ehrung durch die Stadt Bendorf ausgezeichnet. Dieses Mal soll es um seine ganz persönliche Leistung, den Menschen, den Ehrenamtler, den Sportler gehen. Paul Schmidt ist seit über 48 Jahren als Übungsleiter, Betreuer, Verbandstrainer wie auch Verbandsfunktionär aktiv und der Inbegriff für den Bendorfer Handballsport. Er trainierte zahlreiche Jugendmannschaften in Bendorf, aber auch einige Jahrzehnte die Seniorenmannschaften. Die größten Erfolge im Seniorenbereich waren 3 Rheinlandmeisterschaften (1985, 1992, 1996), 2 Rheinlandpokalsiege (1996, 2013) und zahlreiche Spielzeiten in der Regionalliga. Dazu kommen unzählige Meisterschaften und Aufstiege im Bereich unterhalb der Oberliga/ Rheinlandliga im Senioren- wie im Jugendbereich. Insbesondere die Jugendarbeit war und ist für Paul das A und O. Paul Schmidt war einer derjenigen Akteure, die die Turnerschaft Bendorf Abteilung Handball wieder mitaufgebaut und stark gemacht hat. Er brachte aktiv Schwung in die Jugend- wie Seniorenarbeit. Zwischenzeitlich hatte er 3 Jugendmannschaften in einer Saison unter seinen Fittichen. Über viele Jahre begleitete er zudem das Amt des Vizepräsidenten Jugend im Präsidium des Handballverbandes Rheinland. Bereits zuvor hatte er sich als Kadertrainer (Verbandstrainer) einen Namen gemacht. Nebenbei leierte er mit den Handball-Funktionären der TSB diverse Jugendcamps, den jährlich stattfindenden Grundschulaktionstag wie auch die Etablierung der Handball-AG in der Medardus Grundschule an. Man kann also gepflegt von einem Leben für den Handball und die Nachwuchsförderung sprechen.

Auch Dominik Pretz ist als Vorbild der Arbeit für die Mitmenschen geehrt worden. Die Sportjugend Rheinland, vertreten durch Carina Meurer nutzte die Gelegenheit dem jungen Ehrenamtler für sein Wirken zu danken und ihn auch für die weitere Arbeit zu motivieren. Er ist nicht nur Mitglied in unzähligen Vereinen, sondern auch ganz aktiv in der Vorstands- und Vereinsarbeit. Seit 2014 ist er Vorstandsmitglied der Turnerschaft und Unterstützter sämtlicher Aktionen im Jugendbereich. Von Jugendcamps, über Schulaktionstagen bis zum internationalen Austausch mit Ungarn. Zugleich ist er selbst aktiver Handballer, Hallensprecher und Zeitnehmer.

Auch außerhalb des eigenen Sports ist er aktiv beispielsweise als Betreuer bei Jugendfreizeiten, als Schiedsrichter bei Fußballturnieren von Nachbarvereinen oder in der städtischen Politik. Als Netzwerker im und über den Sport hinaus bereichert er das soziale Leben in seiner Heimat. Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland ergänzte: „Es ist ganz typisch für engagierte Sportler, dass diese Multiplikatoren und damit auch in anderen Vereinen aktiv sind. Herzlichen Glückwunsch zu der Auszeichnung!“

v.l.n.r. Dominik Pretz (Ehrenamtsförderpreisträger 2021), Christoph Mohr (Bürgermeister) und Paul Schmidt (Träger des städtischen Wappentellers 2021). Foto: privat

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