Erfolgreiche Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Bell
Vorbildliche Leistung der Jüngsten
Wehrführer Hermann Peter Heuft zeigte sich nach den Übungen der Wehrmänner und der Jugendfeuerwehr durchweg zufrieden
Bell. Die Freiwillige Feuerwehr Bell stellte im Rahmen ihrer obligaten Jahresabschlussübung ihr Können erneut unter Beweis. Die Ideen und die Ausarbeitung aller Szenarien stammten von Joel Maimann und Florian Sänger. Die fachkundige Moderation der gesamten Jahresabschlussübungen übernahm Tim Mintgen. Zunächst beeindruckten circa zehn junge Wehrleute im Alter von zehn bis 17 Jahren unter der Leitung des Jugendwartes Joel Maimann und dessen Stellvertreter Tobias Heuft sowie der Betreuer Phillip Wölwer und Julia Bollendorf mit einer vorbildlichen Leistung. Die Einsatzleitung wurde von Jonas Krämer ausgeführt. Bei dem Übungsobjekt handelte es sich um einen Brand im Bauhof der Gemeinde Bell in der Gänsehalsstraße, den es nach der Feuerwehrdienstvorschrift 3 mit Wasserentnahme aus dem Hydranten zu löschen galt. Unmittelbar nachdem der Alarm ausgelöst worden war, rückte die Mannschaft mit einem TSF-W und einem Mannschaftswagen (MTF) an und traf in Windeseile alle Vorbereitungen, um mit insgesamt drei C-Rohren das Feuer zu löschen. Ebenso wie Tobias Heuft und Joel Maimann zeigte sich auch Wehrführer Hermann Peter Heuft nach Abschluss dieser zügig durchgeführten Übung durchweg zufrieden.
Zu den zahlreichen Zuschauern, die trotz des nasskalten Herbstwetters erschienen waren, zählten unter anderem auch VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und Ortsbürgermeister Bernd Merkler, die ihren Respekt vor der tollen Leistung der Jugendlichen mit anerkennendem Applaus zum Ausdruck brachten. Unmittelbar danach ertönten wieder die Sirenen, da im Bauhof erneut ein Feuer ausgebrochen war, wobei es diesmal darum ging, die in dem Gebäude vom Feuer eingeschlossenen drei Menschen zu retten. Da die Rauchentwicklung sich relativ schnell ausbreitete, wurde die Übung mit Atemschutzgerät durchgeführt. Ebenso wie die Jugendfeuerwehr trafen auch die circa 30 gestandenen Wehrmänner kurz nach dem ausgelösten Alarm mit einem TSF-W und einem MTF in der Hauptstraße ein. Da auch die angrenzenden Wohnhäuser vor eventuell übergreifenden Flammen geschützt werden mussten, wurden für die Löscharbeiten wieder drei C-Rohre benötigt. Die Mannschaft erwies sich unter der Federführung des Einsatzleiters Sven Lill als eingespieltes Team, sodass die Gefahr bereits nach relativ kurzer Zeit gebannt war und auch die drei von der Rauchentwicklung bedrohten Menschen ohne sichtbare Blessuren gerettet werden konnten. Auch hier zeigte Wehrführer Hermann Peter Heuft sich mit dem Einsatz seiner Kameraden rundum zufrieden und auch die zuschauende Bevölkerung bedankte sich mit großem Beifall. FRE
Der Nachwuchs bei der Entnahme und Ankuppeln von Schläuchen.
Ein Strahlrohr im Einsatz.
