Bürgermeister, VHS und Stadtbibliothek organisierten Vorlesetag
Vorlesen fördert Bildungschancen
Neuwied. Vorlesen hat Auswirkungen auf die Bildungschancen derjenigen Personen, denen vorgelesen wird. Das neue Schuljahr steht bald vor der Tür, und dies ist für viele Kinder der Zeitpunkt, an dem sie beginnen, eigenständig das Lesen zu lernen. Um die baldigen Schulanfängerinnen und Schulanfänger in dieser aufregenden Zeit zu unterstützen, organisierten Neuwieds Bürgermeister Peter Jung, Volker Trümper und Anna Lenz vom Leitungsteam der Stadtbibliothek, Karolina Paus, die Fachbereichsleiterin für Grundbildung der VHS Neuwied, und Julia Gorte vom GrubiNetz – Kompetenznetzwerk Grundbildung und Alphabetisierung gemeinschaftlich am 21. Juni eine Vorleseaktion für Kinder der städtischen Kita „Neuwieder Kinderschiff“. Die Kinder suchten sich selbstständig eine Geschichte aus der Kinderbuchreihe „Der kleine Eisbär“ des niederländischen Autors Hans de Beer aus. Mit großen Augen verfolgten sie die Geschichte, die in Form des Kamishibai, dem japanischen Erzähltheater, vorgetragen wurde. Bildkarten unterstützten beim Vorlesen visuell. Die Mädchen und Jungen nahmen anschließend die Geschenke der VHS Neuwied und des GrubiNetzes entgegen. Es gab Farbstifte, Spitzer, Radiergummis, Bastel- und Rätselhefte, ausmalbare Gutscheinkarten sowie Luftballons mit Ballonstäben. Für die Aktion wurden auch Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz verwendet.
Karolina Paus (Fachbereichsleitung Grundbildung, vhs Neuwied) war ebenfalls an der Organisation beteiligt.
