Mitgliederversammlung im DRK-Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
Vorsitzender Karl-Heinz Hauser gibt DRK-Vorsitz der Kreisstadt in neue Hände
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Aus zeitlichen Gründen stand Karl-Heinz Hauser, Vorsitzender vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. bei der turnusmäßigen Vorstandswahl der diesjährigen DRK-Mitgliederversammlung nach 27 Jahren nicht mehr für die verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung. Dass Hauser den Vorsitz über einen gut geführten DRK-Ortsverein beruhigt in neue und ebenfalls erfahrene Hände legen kann, zeigten die Jahresberichte der Aktiven der Bereitschaft und des Jugendrotkreuzes (JRK).
Dass der vor fünf Jahren bezogene Neubau eines Tages einen Segen für die Rotkreuzler darstellen würde, hat bei der Planung niemand auf dem Schirm gehabt. Wäre der DRK-Ortsverein im Sommer vorigen Jahres noch an seinem vorherigen Standort im rechten Flügel des Feuerwehrgerätehauses in Ahrweiler gewesen, wäre es um den DRK-Ortsverein der Kreisstadt heute schlecht bestellt. Der gesamte Gebäudeteil fiel in der Nacht zum 15. Juli 2021 der Ahrflut zum Opfer. Wie dem Bericht des Schatzmeisters zu entnehmen war, wird sich der zweckmäßige Industriebau an der Heerstraße noch viele Jahre mit einem Minus am Jahresende in der Kassenbilanz darstellen.
Bereitschaftsleiter Andreas Müller stellte in seinem Tätigkeitsbericht das durchweg ehrenamtliche Engagement der Erwachsenen dar. Hauptaufgabe im Vorjahr war die Bekämpfung der Corona-Pandemie. Im Rahmen der Pandemiebekämpfung wurden etwa für die Mitbürger kostenfreie komfortable Drive-in-Corona-Schnelltests angeboten. Zusätzlich wurden mobile Impfteams für Corona-Schutzimpfungen in Pflegeeinrichtungen gestellt. 5.300 Stunden wurden allein hier geleistet. Die Rotkreuzler der Kreisstadt gehören bei der Flutkatastrophe im Ahrtal zu den Einsatzkräften der ersten Stunde. Absolut bewährt zur Aufrechterhaltung des mehrwöchigen Einsatzes hat sich das Gebäude an der Heerstraße. „Dieser Einsatz hat uns gezeigt, dass wir mit dem Bau dieses Gebäudes die strategisch richtige Entscheidung zur Aufrechterhaltung unserer Einsatzfähigkeit getroffen haben“, sagt Andreas Müller. Der Fluthilfeeinsatz schlägt mit 6.500 Stunden ins Kontor. Insgesamt leisteten im Jahr 2021 die 167 Helfer umfassende Bereitschaft in 16.970 Stunden.
Durch Corona geprägt ist auch der Jahresbericht des JRK. 19 Kinder und Jugendliche sind unter fünf Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern in der Kreisstadt aktiv. Wegen der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen wurden die meisten Gruppenstunden digital im Onlineformat durchgeführt. Die letzte Gruppenstunde vor den Sommerferien am 14.07.2021 sollte eigentlich in Präsenz mit einem Grillfest auf der Paradieswiese stattfinden. Dass sich an diesem Tag die Flutkatastrophe der Ahr anbahnte ist bekannt. Bereits am nächsten Tag boten die JRK-ler der Bereitschaft Unterstützung an. Das Ausmaß der Flut hat den Einsatz der JRK-ler allerdings nicht zugelassen. Unmittelbar nach den Sommerferien starteten die JRK-ler coronakonform mit Test und Maske mit den Gruppenstunden. Da auch die Jugendlichen ihren Beitrag zur Fluthilfe leisten wollten, wurden zu Weihnachten 100 Geschenktütchen für die flutbetroffenen Mitbürger der Stadt gepackt. Diese Tüten wurden über die Wintertreffs verteilt.
Nach den beeindruckenden Tätigkeitsberichten war der Bericht des Schatzmeisters Formsache. Dass die Kasse ordentlich geführt ist, bestätigten die Kassenprüfer Anna Hansen und Markus Reuter. Nach Reuters Antrag wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Weiterer Tagesordnungspunkt war die Mitgliederehrung mit Urkunde und Auszeichnungsspange für geleistete ehrenamtliche Dienstjahre durch den neu gewählten Vorsitzenden Michael Assenmacher und dem Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler, Achim Haag. Für fünfjährige Mitarbeit wurden Laura Sonntag, Timo Vellage, Elias Manhillen und Peter Hasenberg geehrt. Für zehn Jahre aktiven Dienst wurden Ann-Katrin Wolf, Andreas Müller, Philipp Münch und Christian Knieps ausgezeichnet. Markus Reuter engagiert sich seit 25 Jahren im DRK. Für seinen herausragenden Einsatz wurde ihm zusätzlich die silberne Ehrennadel des DRK-Bezirksverbandes verliehen. Stefan Frisch ist seit 30 Jahren im DRK-Einsatz. Michael Assenmacher blickt auf 35 Dienstjahre im DRK zurück.
Der neue DRK-Vorstand setzt sich aus Michael Assenmacher als Vorsitzender, Werner Borchert als zweiter Vorsitzender, Markus Kleinewig als Schatzmeister, Stefan Frisch als Schriftführer, Dr. med. Karin Wodack als Rotkreuzärztin, sowie den Beisitzern Horst Gies, Kerstin Pfeffer und Michael Alberti zusammen. Kraft Amtes vervollständigen Bereitschafts- und JRK-Leitung den Vorstand. Der neu gewählte Vorsitzende Michael Assenmacher dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern Karl-Heinz Hauser, Andreas Förner und Andrea Jerusalem für ihr jahrelanges und verantwortungsvolles Engagement zum Wohle des DRK-Ortsvereins und somit zum Wohle der Bürger in Bad Neuenahr-Ahrweiler. DRK-Kreisverbandpräsident Achim Haag dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement zum Wohle ihrer Mitbürger.
Pressemitteilung
DRK-Ortsverein
Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
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