Sozialverband VdK – Kreisverband Neuwied
Vorstand auf neuen Wegen“
Besuch der Gemäldeausstellung zum 200-jährigen Bestehen des Landkreises Neuwied im Roentgen-Museum
Kreis Neuwied. Zu einem etwas eher außergewöhnlichen Termin trafen sich die Vorstandsmitglieder des VdK-Kreisverbands Neuwied. Sonst nur mit sozial-politischen und verbandsinternen Themen beschäftigt, folgten sie der Einladung des Kreisvorsitzenden Hans Werner Kaiser zum Besuch der Gemäldeausstellung „200 Jahre Landkreis Neuwied“ im Roentgenmuseum. Dazu konnte er neben den Vorstandsmitgliedern mit ihren Partnern auch den Kreisehrenvorsitzenden Joachim Faustmann, Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges und Mitarbeiterin Claudia Schnur willkommen heißen.
Museumsleiter Bernd Willscheid begrüßte die VdK-Vorstandsmitglieder, die trotz großer Hitze aus allen Teilen des Kreises Neuwied gekommen waren. In seiner Einleitung ging er zunächst auf die Gründung des Landkreises Neuwied durch das Königreich Preußen im Jahre 1816 ein. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Landkreises wurden rund 70 Gemälde und Zeichnungen aus allen Epochen dieser 200 Jahre zusammengestellt. Bei dem Rundgang erläuterte Bernd Willscheid den Museumsbesuchern des VdK die Gemälde und Zeichnungen der zumeist einheimischen Künstler. Beginnend um 1800 über die Rheinromatik schlug er einen Bogen bis in die heutige Zeit, wobei oftmals Ortschaften, markante Gebäude oder die Land-schaften entlang des Rheins das Motiv für die Künstler darstellte. Irgendwie erkannte fast jeder ein Motiv aus seiner näheren Umgebung, sei es aus Neuwied, Leutesdorf, Hammerstein, Bad Hönningen, Linz, Unkel oder Impressionen aus dem Wiedtal und dem Westerwald. Die sehenswerte Ausstellung bereicherte Bernd Willscheid mit seinem profunden Wissen durch viele Detailinformationen zu den Künstlern dieser 200 Jahre, darunter so bekannte regionale Künstler wie Karl und Andreas Bruchhäuser, Susanne Krell, Uwe Langnickel, Friedrich Adolf Mildenberger, Edith Oellers oder Ulla Windheuser-Schwarz, um nur einige zu nennen.
Nach dem Rundgang waren sich alle darin einig, dass diesmal eine Abwechslung zu den sonst alltäglichen Themen einer Vorstands-sitzung war. Dazu trug auch Museumsleiter Bernd Willscheid wesentlich bei, der den Besuchern viele Informationen zur mittelrheinischen Kunst- und Kulturgeschichte vermittelte.
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