Allgemeine Berichte | 15.07.2022

Fachtagung Rohstofftag Rheinland-Pfalz war zu Gast in Montabaur

Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen in der Stadthalle

Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (im Bild 2.v.l.) begrüßte die Teilnehmer in der Stadthalle Haus Mons Tabor. Für den Gastgeber gab es auch ein Gastgeschenk: Dr. Matthias Schlotmann (links im Bild), Geschäftsführer beim Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale, hatte den Keramikkünstler Martin Goerg (r.) aus Höhr-Grenzhausen beauftragt, ein Erinnerungsobjekt zum Rohstofftag im Westerwald zu entwerfen. Foto: privat

Montabaur. Das Landesamt für Geologie und Bergbau lädt jährlich zu einer Fachtagung der Rohstoffwirtschaft ein, dem sogenannten Rohstofftag. In diesem Jahr war die Veranstaltung in Montabaur zu Gast. Nach zweijähriger Corona-Pause fand der Rohstofftag erstmals wieder in Präsenz statt. Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen der Rohstoffwirtschaft sowie aus Wissenschaft und Politik befassten sich in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen mit den Themen Digitalisierung, den Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Branche und mit den Handlungsfeldern beim Wiederaufbau nach Naturkatastrophen. Zunächst standen Exkursionen auf dem Programm, unter anderem zum Tonbau-Unternehmen Goerg & Schneider in Boden. Anschließend begrüßte Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich die Teilnehmer in der Stadthalle Haus Mons Tabor. Dabei wies er darauf hin, dass viele Menschen erst jetzt auf die Bedeutung von Rohstoffen aufmerksam würden, da es immer wieder zu Mängeln und Lieferengpässen käme. Deshalb sei es wichtig Rohstoffe generell sichtbarer zu machen und die Wertschätzung zu fördern. Für den Gastgeber gab es auch ein Gastgeschenk: Dr. Matthias Schlotmann, Geschäftsführer beim Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale, hatte den Keramikkünstler Martin Goerg aus Höhr-Grenzhausen beauftragt, ein Erinnerungsobjekt zum Rohstofftag im Westerwald zu entwerfen. Die Skulptur „Dialog“ besteht aus zwei sich zugewandten Stelen. Eine hat Goerg aus Westerwälder Ton geformt und im traditionellen Verfahren zu salzglasiertem Steinzeug gebrannt, die andere hat ergänzend sein Bildhauerkollege Thomas Gerling aus Eifler Basalt gefertigt. Im Beisein von Staatssekretärin Petra Dick-Walther vom Wirtschaftsministerium enthüllte der Bürgermeister das Kunstwerk. Nähere Informationen zu den Inhalten des Rohstofftages finden sich auf der Internetseite des Landesamtes für Geologie und Bergbau unter www.lgb-rlp.de. Dort steht auch der Tagungsband „Klimawandel und Digitalisierung - Herausforderungen für die Rohstoffsicherung“ mit den Kurzfassungen der Fachvorträge sowie den Exkursionsbeschreibungen zum Herunterladen bereit.

Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (im Bild 2.v.l.) begrüßte die Teilnehmer in der Stadthalle Haus Mons Tabor. Für den Gastgeber gab es auch ein Gastgeschenk: Dr. Matthias Schlotmann (links im Bild), Geschäftsführer beim Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale, hatte den Keramikkünstler Martin Goerg (r.) aus Höhr-Grenzhausen beauftragt, ein Erinnerungsobjekt zum Rohstofftag im Westerwald zu entwerfen. Foto: privat

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