Millenniumsausstellung „Zukunft gestalten“ wurde im Rathaus in Adenau eröffnet
Vorträge und Veranstaltungen zum Thema „Frieden und Freiheit“
Adenau. Die Wander-Millenniumsausstellung „Zukunft gestalten“ wurde im Foyer des Adenauer Rathauses eröffnet und wird im Rathaus noch bis zum 31. März zu den allgemeinen Öffnungszeiten zu sehen sein. Zur Ausstellungseröffnung, die gleichzeitig in die 2. Ahrweiler Freiheiterwochen fiel, konnte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau Guido Nisius den Vorsitzenden des Fördervereins Freiheiter Ahrweiler e.V. MdL Horst Gies sowie den Projektleiter Wolfgang Grambs und den Weltkonto-Aktivisten Joachim Ackva als Gastredner begrüßen. Aber auch die Vertreter aus den kommunalen Gremien, Kirchen, Schulen und interessierte Bürger konnten zur Ausstellungseröffnung begrüßt werden. Bürgermeister Nisius begrüßte auch die junge Musikerin Annabel Thiesen aus Adenau, die ihre Gesangskünste mit dem Klang der Gitarre untermalte. Ebenso wie bei den Freiheiterwochen, wo es um die Themen Frieden, Demokratie, Sicherheit, Wissenschaft, Religion und Kunst geht, ist auch die Wander-Ausstellung im Rathaus von Themen und Zielen des sogenannten Millennium Development Goals (den Entwicklungszielen) geprägt, die im Jahre 2001 verabschiedet wurden. Damals waren es acht Ziele, mit denen gestartet wurde, bei denen die Verbandsgemeinde Adenau bereits nach der Unterzeichnung am Handlungsprogramm mitgewirkt hat. Dabei hat sich die Verbandsgemeinde stets nach dem Afrikanischen Sprichwort „Wenn viele kleine Leute viele kleine Schritte tun, kann das Antlitz der Erde verändert werden“ leiten lassen, so Bürgermeister Nisius. Auch bei der nun anstehen Erweiterung der Agenda 2030 auf 17 Ziele befindet sich die Verbandsgemeinde Adenau in den Vorbereitungen der Unterzeichnung der neuen Millenniumserklärung, mit den beteiligten Ortsgemeinden, ließ Bürgermeister Nisius wissen. Der Landtagsabgeordnete Horst Gies merkte an, das die Ahrweiler Freiheitswochen im zweiten Jahr bereits einen Rahmen von 12 Tagen einnehmen mit Vorträgen und Veranstaltungen in denen Frieden und Freiheit durch Dialog im Vordergrund stehen, so der Vorsitzende des Fördervereins Freiheiter Ahrweiler Horst Gies.
UN-Weltkonto der Menschen
Als Weltkonto Aktivist bezeichnet sich der Wirtschaftswissenschaftler Joachim Ackva, der als „Geldregenmacher“ auf die 17 UN Global Goals aufmerksam machte. Hierbei empfiehlt Ackva ein Tausendstel des eigenen Vermögens in ein neues „UN-Weltkonto der Menschen“ einzuzahlen, um diese Menschheitsziele gemeinsam voranzubringen. Hierzu zählen Armut in jeder Form beenden ebenso wie keine Hungersnot auf der Welt oder eine gute Gesundheitsversorgung für alle Menschen, um nur einige der gesetzten 17 Ziele anzusprechen. B
ei der Wanderausstellung im Rathaus in Adenau „Zukunft gestalten“ sollen die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung nicht nur vorgestellt werden, sondern auch einem breiten Publikum bis hin zu Schulklassen zugänglich gemacht werden.
Hier wird darüber informiert, welche Fortschritte mit Blick auf die Millenniumsziele, bereits stattgefunden haben, aber gleichzeitig auch gezeigt, welche Defizite es in der Umsetzung noch geben und zu überwinden sind. Der Fokus richtet sich dabei auf den afrikanischen Kontinent.
Wer sich selbst informieren möchte und vielleicht am Rad der Veränderungen mit drehen möchte, hat noch bis zum 31. März die Gelegenheit die Wanderausstellung im Rathaus in Adenau zu besuchen, mit dem Ziel des Afrikanischen Sprichwortes „Wenn viele kleine Leute viele kleine Schritte tun, kann das Antlitz der Erde verändert werden“.
UM
