Allgemeine Berichte | 13.10.2020, 09:10 Uhr

Kath. Frauengemeinschaft in Hatzenport

Vortrag mit Prof. Dr. Gerhard Trabert

Am Dienstag, 10. November

Hatzenport. Prof. Dr. Gerhard Trabert, Arzt und Pädagoge, kommt zur Frauengemeinschaft.

Der für den 27. Oktober bei der Kath. Frauengemeinschaft in Hatzenport vorgesehene Vortrag des Mainzer Arztes Prof. Dr. Gerhard Trabert wird verschoben. „Ich muss zu einer wichtigen Veranstaltung nach Berlin“, schreibt er dem Vorstand der Frauengemeinschaft. Jetzt kommt er am 10. November, 19 Uhr, in das Hotel „Zur Traube“ nach Hatzenport.

Zuletzt war Prof. Trabert im Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos und kümmerte sich um das Schicksal der Flüchtlinge. Wo immer das Elend am Größten ist, da ist er mittendrin um zu helfen. Prof. Dr. Gerhard Trabert, 64, Mainzer Mediziner, Vorsitzender des Vereins „Armut und Gesundheit“, als „Arzt der Armen“ apostrophiert, weil er sich vor allem der Obdachlosen annimmt.

Auf diesen besonderen Gast freut sich die Katholische Frauengemeinschaft Hatzenport nun am 10. November, 19 Uhr. Prof. Dr. Gerhard Trabert, Hochschullehrer des Jahres 2020, kommt an die Mosel. „Das ist eine große Freude und vor allem eine Ehre für uns. Die Terminverlegung ist kein Problem für uns,“ sagen Christel Ackermann, Vorsitzende der Frauengemeinschaft und ihre Stellvertreterin Inge Wilkening. Und auch Bürgermeister Herbert Menzel ist stolz darauf, dass es der Frauengemeinschaft gelungen ist, Prof. Trabert für diesen Vortrag zu gewinnen.

Arzt und Sozialpädagoge ist Prof. Trabert. Aber er ist noch mehr: er kümmert sich um Flüchtlinge, die im Mittelmeer um ihr Leben kämpfen oder wie aktuell in Lesbos. Er ist Partner von Schwester Dr. Lea Ackermann von SOLWODI (die auch schon zu Gast bei der Hatzenporter Frauengemeinschaft war) im Kampf gegen Zwangsprostitution und die Rechte von Frauen. In der Coronakrise engagiert er sich in hohem Masse für die, vor allem auch die Wohnungslosen, die am meisten unter der Pandemie leiden. Dass er allein die Welt nicht besser machen kann, irritiert ihn nicht in seinem Tun.

Dass sie ihn den „Arzt der Armen“ nennen, ihn ehren, all das nimmt er hin. Wichtig ist ihm seine Arbeit. Was er tue habe immer etwas mit dem Recht auf Menschenwürde und mit Menschenrecht zu tun, sagt er.

Der Arzt und Pädagoge Trabert ist zu einem neuzeitlichen Synonym für Hilfsbereitschaft und den Kampf für das Recht der Menschen auf Würde geworden. Er hat Bewegung in gesellschaftliche Erstarrungen gebracht und mit seinem Lebenswerk gezeigt, dass der bewegen kann, der sich nicht davon abbringen lässt.

Die Frauengemeinschaft Hatzenport freut sich auf seinen Vortrag.

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