Allgemeine Berichte | 12.04.2017

Diwa – Dichtung in Wachtberg e. V.

„Wachtberger Kugel“ geht in die nächste Runde

Anmeldeschluss ist der 31. August

Die Initiatoren Herbert Reichelt und Dieter Dresen bei der Abschlussveranstaltung im Januar. privat

Wachtberg. Im vergangenen Jahr wurde die vielfältige Kulturszene im Ländchen um ein echtes Highlight bereichert: Der Leiter des Wachtberger Büchereiverbundes, Dieter Dresen, und der Berkumer Autor Herbert Reichelt hatten sich entschlossen, einen Literaturpreis für Komische Lyrik auszuschreiben. „Wachtberger Kugel“ hatten die beiden den Wettbewerb getauft. Mit 30 bis maximal 100 Bewerbungen hatten die beiden Initiatoren gerechnet. Doch der Erfolg war im wahrsten Sinne des Wortes überwältigend: Mehr als 500 Einsendungen aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern Europas liefen in Wachtberg ein. Die Jury durfte mehr als 2.000 Gedichte bewerten. Am Ende stand eine Abschlussveranstaltung auf der Kabarettbühne des Adendorfer „Drehwerk 17/19“, die zu einem wahren Fest der komischen Lyrik wurde, und ein Sammelband mit den besten Wettbewerbsbeiträgen von insgesamt 75 Autorinnen und Autoren. Dieser große Erfolg hat Dresen und Reichelt ermutigt, eine Fortsetzung ins Leben zu rufen: Die Ausschreibung zur „Wachtberger Kugel 2018“ ist angelaufen. Bis zum 31. August 2017 können Hobbypoeten genauso wie geübte Schriftsteller ihre komischen Gedichte einschicken, und die Veranstalter hoffen natürlich darauf, dass die Teilnahme genauso rege sein wird wie im Vorjahr. Allerdings: Heiter, witzig, komisch müssen die Gedichte schon sein, wenn die Einsender zur Abschlussveranstaltung am 13. Januar 2018 ins Adendorfer „Drehwerk“ eingeladen werden wollen. „Ganz besonders gespannt sind wir wieder auf die Resonanz in der Region“, sagt Dieter Dresen. Schon im vergangenen Jahr hatte sich eine ganze Reihe von Autorinnen und Autoren aus Wachtberg, aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis beteiligt. „Wir hoffen jedenfalls“, so Dresen, „dass sich gerade aus der näheren Umgebung erneut viele Talente angesprochen fühlen.“ Denn dass die Region über eine außergewöhnlich reichhaltige Literaturszene verfügt, weiß Dresen nur allzu gut, veranstaltet er doch für den Wachtberger Büchereiverbund schon seit Langem zahlreiche Lesungen mit Wachtberger Autoren und Autorinnen. Natürlich gibt es auch dieses Mal wieder Preise zu gewinnen: Jury- und Publikumspreise warten auf die Gewinner des Wettbewerbs. Die jeweiligen Preisträger/innen erhalten nicht nur schöne Wettbewerbstrophäen, nämlich „Wachtberger Kugeln“, die der Adendorfer Töpfer Peter Hansen aus Ton und der Villiper Künstler Josef Kemp aus Holz fertigen. Es winken auch Preisgelder: je 300 Euro für die Sieger/innen des Jury- und des Publikumspreises, je 200 Euro für die Zweitplatzierten und je 100 Euro für den dritten Platz. Alle notwendigen Informationen zur „Wachtberger Kugel 2018“ haben Dresen und Reichelt auch im Internet zusammengestellt auf www.wachtberger-kugel.de.

Die Initiatoren Herbert Reichelt und Dieter Dresen bei der Abschlussveranstaltung im Januar. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Lampionfest in Weißenthurm
Familien Sommerfest KG Rot Gold Niederbachem
Heizöl/Diesel/Holzpallets
vermisste Brille
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr , 27. – 28.06.26
Murrefest u. St. Peter & Paul-Kirmes in Westum
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
37

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

In der ehemaligen Ahrweiler Synagoge diskutierten (von links) Nick Falkner, Ulrich van Bebber, Susanne Bell und Dr. Martin Wein.
207

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie hat die Flut den Zusammenhalt im Ahrtal verändert. Welche Konflikte bestehen noch? Wo trägt bürgerschaftliches Engagement weiterhin? Wo brauchen Menschen, Vereine und Kommunen mehr Unterstützung? Und was muss Politik aus dieser Katastrophe lernen, damit Warnketten funktionieren, Zuständigkeiten klar sind und der Staat im Krisenfall schneller handeln kann?

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
77

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Gerade bei heißen Temperaturen können sich schnell Maden in der Biotonne bilden.
2157

Biotonne im Sommer pflegen

Biotonne bei Hitze: Maden vermeiden

Kreis Neuwied. In den Sommermonaten können sich im feuchtwarmen Klima der Biotonne schnell unerwünschte Organismen bilden. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied fährt in den Sommermonaten eine wöchentliche Leerung der Biotonne, die das Problem deutlich reduziert. Sie gibt praktische Tipps, was Anwohner darüber hinaus tun können, um unerwünschter Organik vorzubeugen.

Von Laura Tries aus Neuwied

Weiterlesen